Direkt zum Inhalt

Normalherstellungskosten

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    NHK 2000/2010, §§ 21 – 25 WertV; zur Wertermittlung eines Gebäudes über das Sachwertverfahren wurde früher auf die Normalherstellungskosten von 1913 zurückgegriffen. Gemäß den Wertermittlungs-Richtlinien des Bundes und dem Runderlass des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen wurden seit 2001 die NHK 2000 zur Anwendung gebracht. Aktuell werden die NHK 2010 genutzt. Die NHK 2010 enthalten neben den Kostenkennwerten weitere Angaben zu der jeweiligen Gebäudeart, wie Angaben zur Höhe der eingerechneten Baunebenkosten und Korrekturfaktoren. Hierbei handelt es sich um durchschnittliche, auf eine Raum- oder Flächeneinheit bezogene Herstellungskosten (Kostenkennwerte) für Gebäude oder sonstige bauliche Anlagen. Es sind Bundesmittelwerte nach dem Preisstand von 2010 einschließlich Umsatzsteuersteuer und die üblichen Baunebenkosten.

    Die Bezugsgrößen für die NHK 2010 sind Brutto-Grundfläche (BGF) oder Bruttorauminhalt (BRI) jeweils nach der DIN 277 (1987). Die Normalherstellungskosten werden als Grundflächenpreise in Euro/m2 und nachrichtlich als Raummeterpreise angegeben. Die einzelnen Normalherstellungskosten sind in Gebäudetypenblätter, differenziert nach Bauarten, Gebäudejahresklassen und Ausstattungsstandards aufgeführt. Die Baunebenkosten sind auf jedem Gebäudetypenblatt angegeben. Abweichungen vom Bundesdurchschnitt und aufgrund regionaler Einflüsse oder Ortsgrößen können durch Korrekturfaktoren für Länder, Ortsgrößen, Grundrissart, Wohnungsgröße und Haustyp angepasst werden. Die ermittelten Normalherstellungskosten können unmittelbar Anwendung finden. Wegen örtlicher Gegebenheiten können möglicherweise noch Marktanpassungen erforderlich werden.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Normalherstellungskosten Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/normalherstellungskosten-52852 node52852 Normalherstellungskosten node33124 Herstellungskosten node52852->node33124 node54188 Brutto-Grundfläche node52852->node54188 node49874 Vermögensgegenstand node33124->node49874 node47957 Zwischenergebniseliminierung node47957->node33124 node36257 Einlagen node36257->node33124 node36692 Herstellungswert node36692->node33124 node53211 Regelherstellungskosten node54188->node53211 node53211->node52852 node53211->node33124 node53204 Raummeterpreis node53211->node53204 node53204->node52852 node53204->node54188 node53236 Sachwertermittlung node53236->node53204 node52774 Abschreibung nach Eigennutzung node52774->node52852 node45288 Steuerpflichtiger node52774->node45288 node41462 lineare Abschreibung node52774->node41462 node34843 Gebäudekosten node52774->node34843 node32627 Grund und Boden node52774->node32627
      Mindmap Normalherstellungskosten Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/normalherstellungskosten-52852 node52852 Normalherstellungskosten node33124 Herstellungskosten node52852->node33124 node54188 Brutto-Grundfläche node52852->node54188 node53204 Raummeterpreis node52852->node53204 node52774 Abschreibung nach Eigennutzung node52774->node52852 node53211 Regelherstellungskosten node53211->node52852

      News SpringerProfessional.de

      • Nachfolger verzweifelt gesucht

        So viele Unternehmen wie noch nie sind auf Nachfolgersuche. Gleichzeitig geht die Schere zwischen Übergabewilligen und Übernahmeinteressenten immer weiter auseinander. Woran es liegt und was Unternehmer tun können.

      • Unternehmen profitieren von Corporate Volunteering

        Engagieren sich Mitarbeiter freiwillig für das Gemeinwohl, profitieren nicht nur gemeinnützige Organisationen und Gesellschaft davon, sondern auch Unternehmen. Wie Corporate Volunteering geplant und in der Unternehmensstrategie verankert wird.

      • Was Bewerber garantiert abschreckt

        Sie sollen Status symbolisieren und modern daher kommen, erreichen aber das genaue Gegenteil. Arbeitsuchende empfinden englische Jobtitel häufig als unnötig aufgebläht. Keep ist simple, ist der bessere Anglizismus im Recruiting.

      • Big Brother im Büro

        Die totale Überwachung von Mitarbeitern ist längst keine negative Utopie mehr, wie sie George Orwell oder Dave Eggers in ihren Romanen heraufbeschwören. Unternehmen können bereits jetzt die Aktivitäten ihrer Angestellten rundum erfassen. Wissenschaftler warnen vor Missbrauch.

      • Private Equity in Deutschland boomt

        Unternehmen günstig kaufen und mit Gewinn verkaufen. Das ist das Konzept von Private Equity-Gesellschaften. Sie sind in Deutschland nach wie vor sehr aktiv, wie eine aktuelle Studie zeigt.

      • Zu wenig Innovation vor lauter Transformation

        Im BCG-Innovations-Ranking 2018 liegen US- und Digitalunternehmen klar vorn. Deutsche Firmen sind erst ab Platz 21 zu finden. Doch was hemmt hierzulande eigentlich die Innovationskraft?

      • Talentierte Mitarbeiter finden und binden

        Im hart gewordenen "War for Talents", in dem Fachkräfte begehrter denn je sind, vergessen Unternehmen offenbar, auf die internen Talente zu setzen. Dabei schlummern in der Belegschaft oft ungeahnte Potenziale.

      • Digitalisierung in betrieblicher Altersvorsorge angekommen

        Mittlerweile ist die Digitalisierung auch in der betrieblichen Altersvorsorge angekommen. Die aktuelle Mercer-Studie deckt Details auf und erklärt, wieso sich zwei Drittel der befragten Unternehmen eine digitale Informationsplattform wünschen.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Helmut Keller
      Autor, Schuldnerberater, Referent

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Die Theorie der Immobilienbewertung verfügt über eine Vielzahl von Bewertungsmethoden. Die klassischen Bewertungsverfahren wie Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren werden weltweit angewandt. Darüber hinaus gibt es …
      Die Immobilie stellt eine sicherlich sehr geeignete Kreditsicherheit dar, wobei allerdings die Sicherheitenbestellung in der Praxis unter Berücksichtigung der zu beachtenden Beleihungsgrundsätze ein anspruchsvoller und komplexer Prozess ist.
      Nach Ansicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) sind Marktanpassungszuschläge mit der Verordnung zur Beleihungswertermittlung bei Immobilien grundsätzlich nicht vereinbar. Dies hat in einigen Regionen Deutschlands negative Folgen für die Beleihbarkeit von Einfamilienhäusern. 

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete