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Handelskorporationen

Definition

Interessenvertretungen des Handels

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Interessenvertretungen des Handels, die bei der Formulierung von Gesetzesvorlagen mitwirken, in vielfältiger Weise als Lobbyisten tätig sind und intern die Interessen ihrer Mitglieder zu koordinieren haben. Infolge grundlegender Interessenkonflikte existiert in Deutschland eine Vielzahl von Handelskorporationen: Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V. (HDE) mit seinen Landes- und Regionalorganisationen, Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels e.V. (BAG) als Zusammenschluss von 16 Landesarbeitsgemeinschaften und -verbänden, Bundesverband der Filialbetriebe und SB-Warenhäuser e.V. (BFS), Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels e.V. (BGA), Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (BVH), Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE), DER MITTELSTANDSVERBUND - ZGV e.V. Als Versuche, die einzelnen Interessen in übergeordneten Verbänden zu koordinieren, gelten der „Rat des Deutschen Handels” sowie die Bundesvereinigung Deutscher Handelsverbände e.V. (BDH). Hinzu kommen als Interessenvertretungen die jeweiligen Abteilungen in den Industrie- und Handelskammern, den Arbeitgeberverbänden des Handels sowie der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV). Sämtliche Institutionen veröffentlichen kontinuierlich Daten aus dem Kreis ihrer Mitglieder (Handelsstatistik).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Alexander Hennig
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Professor für Handelsmanagement
      Prof. Dr. Willy Schneider
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Studiengang BWL-Handel
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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