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Innovationswettbewerb

Definition

wirtschaftlicher Leistungswettstreit zwischen Wirtschaftssubjekten am Markt auf der Grundlage des Hervorbringens und der Diffusion von Innovationen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    wirtschaftlicher Leistungswettstreit zwischen Wirtschaftssubjekten am Markt auf der Grundlage des Hervorbringens und der Diffusion von Innovationen. Die Frage des optimalen Zeitpunktes für das Einführen eines neuen Produktes am Markt ist zumindest unter folgenden zwei Aspekten zu betrachten:
    (1) Rechtzeitigkeit, bezogen auf die potenziellen Abnehmer, und
    (2) Rechtzeitigkeit, bezogen auf die Konkurrenz.

    Antriebskräfte: Verhalten der Konkurrenz und der Konsumenten, technologische Entwicklung (auch in fremden Branchen), geänderte bzw. neue Bedürfnisse von Kunden oder wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Offenkundiges Zeichen für einen intensiven Innovationswettbewerb in einer Branche ist die Präsentation von neuen Produkten in immer kürzeren Zeitabständen, wobei der tatsächliche Innovationsgrad oft sehr gering ist (Scheininnovation). Dies erfordert unternehmensintern eine Verkürzung der Innovationszeiten. Der Innovationswettbewerb und bes. die zunehmende Innovationsdynamik wird aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht zunehmend fragwürdig, v.a. in Zusammenhang mit der durch diese(n) mitverursachten und beschleunigten Schädigung und z.T. irreversiblen Zerstörung der natürlichen Umwelt.

    Vgl. auch Technologiemanagement.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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