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natürliche Umwelt

Definition

Komplexes System mit den Elementen (Subsystemen) Lebewesen, irdische Atmosphäre (Luft), Hydrosphäre (Gewässer), Lithosphäre (Boden einschließlich Bodenschätze) und den zwischen diesen bestehenden Beziehungen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Komplexes System mit den Elementen (Subsystemen) Lebewesen, irdische Atmosphäre (Luft), Hydrosphäre (Gewässer), Lithosphäre (Boden einschließlich Bodenschätze) und den zwischen diesen bestehenden Beziehungen. Natürliche Umwelt kann als Menge vielfältiger funktioneller Einheiten aus Organismen und unbelebter Natur interpretiert werden (Ökosystem). Voraussetzung für die Existenz des Systems ist die Sonnenenergie, von außerhalb des Systems.

    2. Funktion: a) Bereitstellung von Gütern bzw. natürlichen Ressourcen:
    (1) Zur Befriedigung menschlicher Existenzbedürfnisse (z.B. Atemluft, Trinkwasser, Nahrung);
    (2) zur Güterproduktion (z.B. Energieträger, Bodenschätze, Holz) und so unmittelbar (Konsumgüter) oder mittelbar (Investitionsgüter) zu Konsum bzw. Bedürfnisbefriedigung;
    (3) Absorption stofflicher und energetischer Rückstände von Produktion und Konsum.

    b) Natürliche Ressourcen sind nicht (z.B. Bodenschätze) oder nur beschränkt (z.B. Holz, Fische) reproduzierbar; Rückstände sind nicht oder nur beschränkt abbaufähig. Ressourcenentnahmen bzw. Rückstandsangaben, die die Regenerationsfähigkeit der natürlichen Umwelt übertreffen, führen zu Umweltbelastung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Edeltraud Günther
      TU Dresden,
      Fak. Wirtschaftswissenschaften,
      LS Betriebswirtschaftslehre insb.
      Betriebliche Umweltökonomie
      Universitätsprofessorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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