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Partieproduktion

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Elementartyp der Produktion (Produktionstypen).

    1. Hinsichtlich der Systematisierung der Produktionsmethoden nach Breite des Produktionssortiments bezeichnet Partieproduktion die materialabhängige Sortenbildung, die dadurch zustande kommt, dass die Eigenschaften der eingesetzten Rohstoffe variieren. Sind die entstehenden Sortenunterschiede unerwünscht, kann in der weiterverarbeitenden Industrie durch Anpassung der Produktionsverfahren versucht werden, die Nachteile veränderlicher Stoffe auszuschalten.

    2. Hinsichtlich der Systematisierung der Produktionsmethoden nach der Anzahl der produzierten Einheiten ist Partialproduktion wie die Chargenproduktion (diskontinuierliche Produktion) eine Sonderform der Produktion in Losen (Losgröße). Eine Partie oder Charge ist eine bestimmte, nach oben begrenzte Menge von Einsatzgütern, die als Ganzes einen diskontinuierlichen Herstellungsprozess durchläuft. Chargen- und Partieproduktion unterscheiden sich dadurch, dass bei Partieproduktion die Ausgangsbedingungen nicht konstant gehalten werden können (Naturprodukte), während bei der Chargenproduktion der Produktionsprozess nicht vollständig beherrschbar ist. Die Begrenzung der jeweiligen Produktionsmenge ist bei Chargenproduktion durch das Fassungsvermögen der Produktionsanlagen gegeben, bei Partieproduktion ist sie natur- oder beschaffungsbedingt.

    Beispiel: Verarbeitung hochkarätiger Diamanten, Deckblattverarbeitung von Qualitätszigarren.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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