Direkt zum Inhalt

Planungsrahmen

Definition

Konzeptionelle Möglichkeit, bestehende Planungs- und Kontrollsysteme (Unternehmensplanung) zu rekonstruieren oder neue Systeme zu entwickeln.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Konzeptionelle Möglichkeit, bestehende Planungs- und Kontrollsysteme (Unternehmensplanung) zu rekonstruieren oder neue Systeme zu entwickeln.

    2. Merkmale: Der Planungsrahmen enthält eine Klassifikation der zu erstellenden Pläne und die Festlegung der Adressaten, für die die Pläne formuliert werden. Er legt die zeitlichen und sachlichen Interdependenzbeziehungen zwischen den Plänen fest und definiert die zu planenden Größen und die zugrunde zu legenden Prämissen.

    3. Arten: a) Planungsrahmen erster Ordnung: umfasst die Gestaltungsvariablen eines einzelnen Planungskomplexes innerhalb des gesamten Planungssystems einer Unternehmung. Beispiel: Gestaltung der Investitionsobjektplanung und -kontrolle.

    b) Planungsrahmen zweiter Ordnung: bezieht sich auf die Gestaltung einer Gesamtarchitektur des Planungssystems. Es geht v.a. um die Festlegung der Schnittstellen (Interfaces) zwischen den Teilplanungssystemen; soweit diese Schnittstellen tatsächlich definiert werden, sind Ansätze zu einem integrierten Planungssystem vorhanden.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Planungsrahmen Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/planungsrahmen-45341 node45341 Planungsrahmen node48330 Unternehmensplanung node45341->node48330 node37705 Investitionsobjektplanung und -kontrolle node45341->node37705 node41119 Kontrolle node48330->node41119 node43721 Personalplanung node43721->node48330 node45012 operative Programmplanung node45012->node48330 node44857 Planentscheidung node44857->node48330 node37705->node48330 node44731 Projektplanung und -kontrolle node37705->node44731 node29719 Bereichsplanung und -kontrolle node37705->node29719 node39655 Investitionsplanung node37705->node39655 node44640 Planungshandbuch node44640->node45341 node44640->node48330
      Mindmap Planungsrahmen Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/planungsrahmen-45341 node45341 Planungsrahmen node48330 Unternehmensplanung node45341->node48330 node37705 Investitionsobjektplanung und -kontrolle node45341->node37705 node44640 Planungshandbuch node44640->node45341

      News SpringerProfessional.de

      • US-Strafzölle treffen deutsche Industrie

        Sie hängen wie ein Damoklesschwert über Europa: die drohenden US-Strafzölle. Noch ist die EU von den Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium bis zum 1. Juni ausgenommen. Doch jetzt droht Donald Trump auch noch mit Zöllen auf Autos.

      • "Bei der Kandidatensuche Kompromisse machen"

        Der vom Personaldienstleister Hays quartalsweise publizierte Fachkräfte-Index, der unter anderem die aktuellen Stellengesuche im Umfeld von Banken und Finanzdienstleistern beobachtet, erreichte im ersten Quartal 2018 den höchsten Indexwert seit 2015. Was das für die Geldhäuser bedeutet, erklärt Amra Ljaic im Interview mit Springer Professional.

      • Was Arbeit in Europa kostet

        Für eine Arbeitsstunde zahlt die deutsche Wirtschaft durchschnittlich 34,1 Euro. Doch bei den Arbeitskosten gibt es zwischen den EU-Mitgliedstaaten deutliche Unterschiede: Es geht noch teurer – aber auch viel billiger.

      • "Das Silicon Valley ist nicht über Nacht entstanden"

        Wenn es ein Digitalisierungs-Mekka gibt, in das deutsche Manager pilgern, ist es das Silicon Valley. Was Unternehmen von den US-Vorreitern lernen und ob sie die 180-Grad-Wende schaffen können, beantworten Sven Grote und Rüdiger Goyk im Gespräch.

      • Utility 4.0 – mehr als eine Worthülse?

        Vierpunktnull auf Teufel komm raus. Kein Themengebiet scheint heute ohne das Zahlenkürzel '4.0' auszukommen. Mit Utility 4.0 ist dieses Phänomen nun auch im Energiesektor angekommen. Zu Recht?

      • Das blaue Jobwunder der Digitalisierung

        Immer mehr Studien prognostizieren, dass die digitale Transformation insgesamt keine Arbeitsplätze kostet. Denn es entstehen auch jede Menge neue Jobs. Die erfordern jedoch andere Kompetenzen.

      • Starke Teams lassen Risiken zu

        "Werde eins mit deinem Projekt", proklamierte vor Jahren eine Baumarktkette. Ein kerniger Slogan, der seine Parallele in einer Google-Studie findet: Teammitglieder die risikobereit in ihrer Aufgabe aufgehen, arbeiten effektiver.

      • "Freibeträge in Abfindungsregelungen wieder einführen"

        Seit 1. Januar gilt die Institutsvergütungsverordnung (IVV). Mit ihr wurden in erster Linie die Anforderungen der Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA für eine solide Vergütungspolitik in deutsches Recht umgesetzt. Wie sich das auf die Personal- und Abfindungsstrategien bei den Banken auswirkt, erklärt Jurist Christoph Abeln im Interview.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter Müller-Stewens
      Universität St. Gallen,
      Institut für Betriebswirtschaft
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Obwohl es bereits an zahlreichen Hochschulen interessante Lehrangebote zu Nachhaltigkeit gibt, besteht nach wie vor ein unzureichender Einbezug der in den letzten Jahren in der Praxis erarbeiteten Erfahrungen. Zahlreiche Behörden und …
      Mit digitalen Lösungen können Kommunen die Serviceangebote für ihre Bürger deutlich verbessern. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert eine kluge Strategie, pragmatische Umsetzungplanung und langfristige Investitionen.
      Lösungsansätze als Planungsrahmen. Akzeptiert man die Grundprämisse, daß sich die Informationstechnik angesichts der mannigfaltigen, sie vorantreibenden Kräfte in der Gesellschaft ausbreiten wird, so ist es unabdingbar, für die verschiedenen …

      Sachgebiete