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Reziprozität

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Verhaltensweise, bei der Akteure nach dem Prinzip „Wie du mir, so ich dir!” handeln.

    2. Reziprozität stellt eine Form sozialer Präferenzen dar, die in den Sozialwissenschaften schon seit langem intensiv diskutiert werden und seit den frühen 90er-Jahren des 20. Jh. verstärkt Eingang in die Wirtschaftswissenschaften gefunden haben.

    3. Bedeutung: Im Rahmen der experimentellen Wirtschaftsforschung, bes. in der experimentellen Spieltheorie, können eine Vielzahl von Abweichungen menschlichen Verhaltens von den theoretischen Gleichgewichtsvorhersagen dadurch erklärt werden, dass den Akteuren reziprokes Verhalten unterstellt wird. Reziprozität wird i.Allg. so modelliert, dass Individuen das Bedürfnis haben, Menschen zu bestrafen, die unfair zu ihnen waren (negative Reziprozität), und Menschen zu belohnen, die großzügig waren oder sich „fair” verhalten haben (positive Reziprozität).

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      Mindmap Reziprozität Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/reziprozitaet-42530 node42530 Reziprozität node46112 soziale Präferenzen node42530->node46112 node50656 Wirtschaftsforschung node42530->node50656 node34752 Homo oeconomicus node46112->node34752 node28527 Diktatorspiel node46112->node28527 node48215 Ultimatumspiel node46112->node48215 node39843 Marktforschung node50656->node39843 node40441 Konjunkturforschung node50656->node40441 node48850 Volkswirtschaftstheorie node50656->node48850 node31928 empirische Wirtschaftsforschung node50656->node31928
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Mathias Erlei
      TU Clausthal,
      Institut für Wirtschaftswissenschaft
      Universitätsprofessor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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