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Stichprobeninventur

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    handels- und steuerrechtlich zulässiges Inventurvereinfachungsverfahren (§ 241 I HGB), bei dem der Bestand der Vermögensgegenstände nach Art, Menge und Wert mithilfe anerkannter mathematisch-statistischer, wahrscheinlichkeitstheoretisch abgesicherter Verfahren aufgrund von Stichproben ermittelt wird (Teilerhebung). Es entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Inventur, wenn die Teilerhebung unter Einhaltung des Grundsatzes der Vollständigkeit (der Stichprobe und der zu inventarisierenden Grundgesamtheit) nachprüfbare und einer Vollinventur gleichwertige Ergebnisse liefert. Dies ist nur bei ordnungsmäßiger Lagerbuchführung möglich. Die Stichprobeninventur bietet wegen der kürzeren Erhebungs- und Auswertungszeiten bes. Kostenvorteile.

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      Mindmap Stichprobeninventur Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/stichprobeninventur-43489 node43489 Stichprobeninventur node47171 Teilerhebung node43489->node47171 node37373 Lagerbuchführung node43489->node37373 node36277 Grundsätze ordnungsmäßiger Inventur node43489->node36277 node29068 Betriebsbuchhaltung node51013 Zufallsvariable node31215 Ausprägung node42499 Sequentialtestverfahren node42499->node43489 node42499->node51013 node42499->node31215 node41922 statistische Testverfahren node42499->node41922 node44396 Qualitätssicherung node42499->node44396 node34684 Entscheidungsfehler node34684->node41922 node41457 Korrekturfaktor node41457->node41922 node40284 Inferenzstatistik node30405 Anpassungstest node30405->node41922 node41922->node43489 node41922->node40284 node30285 Betriebsabrechnung node31477 Bilanz node35714 Finanzbuchhaltung node31947 Erhebung node47171->node31947 node37373->node29068 node37373->node30285 node37373->node31477 node37373->node35714 node27780 Bewertung node33594 Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung node33594->node36277 node49722 Treugeber node32782 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ... node36277->node27780 node36277->node49722 node36277->node32782 node49143 uneingeschränktes Zufallsstichprobenverfahren node49143->node47171 node49501 Zufallsstichprobe node49501->node47171 node42435 Struktur node42435->node47171
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Der Wunsch nach einer Alternative zur Vollinventur kam schon in den 1970er Jahren auf. Seinerzeit führten die ersten Großunternehmen eine EDV-gestützte Bestandsführung ein, die der sonst üblichen Verwaltung per Karteikarte weitaus überlegen war.
      Es gibt im Rahmen der Stichprobeninventur verschiedene Möglichkeiten, eine optimale Inventursystematik zu gestalten. Insbesondere ist es oft sinnvoll, die Verfahren zu kombinieren. Wie Abb. 4.1 zeigt, sind grundsätzlich vier Hochrechenverfahren …
      Die Umstellung von der Vollinventur auf Stichprobenverfahren erfordert einige Vorüberlegungen und Abstimmungen. Grundsätzlich muss der Bestand per EDV verwaltet sein, um eine zuverlässige Bestandsfortschreibung zu gewährleisten. Auch die …

      Sachgebiete