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Substitutionsprinzip

Definition

Grundsatz der Substitution, der die wirtschaftliche Entscheidung über die Auswahl bzw. den Einsatz von Produktionsmitteln nach ihrer Qualität und ihren Preisen ermöglicht.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Allgemein: Grundsatz der Substitution, der die wirtschaftliche Entscheidung über die Auswahl bzw. den Einsatz von Produktionsmitteln nach ihrer Qualität und ihren Preisen ermöglicht.

    2. Organisation: Tendenz, dass die generellen Regelungen die fallweisen Regelungen dort ersetzen, wo Betriebsvorgänge in hohem Maße gleichartig und periodisch auftreten (Gutenberg). Je mehr generell geregelt ist, je höher also der Organisationsgrad ist, umso mehr verliert der Betriebsprozess an individueller Substanz. Wo häufig individuelle Leistungen verlangt werden, versagt das Substitutionsprinzip der Organisation.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gerhard Schewe
      Universität Münster,
      Lehrstuhl für BWL,
      insbes. Organisation, Personal und Innovation
      Univ.-Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Im Sinne von Gutenbergs Substitutionsprinzip geht der Aufsatz von der generellen Regel aus, daß der generelle Stand eines Faches als Basis für die Interpretation eines Prinzips sich zu einem Zeitpunkt in der generellen Enzyklopädie dieses Faches …
      Dementsprechend könnte unter Stabilität jedes Entwurfsprinzip genannt werden, welches für eine schwache Kopplung der Module und eine starke Kohäsion innerhalb eines Moduls sorgt.
      Dass Software korrekt – also ohne Fehler – konstruiert wird, ist die Pflicht der Entwickler.

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