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Urbanisierung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Prozess der Ausbreitung und Diffusion städtischer Lebens- und Verhaltensweisen (Stadt), wie z.B. Haushaltsstrukturen, Konsummuster, berufliche Differenzierung, Wertvorstellungen der Stadtbewohner, und die daraus resultierenden Raumstrukturen. Im Vergleich zum Begriff der Verstädterung, der nur auf demografische und siedlungsstrukturelle Aspekte abstellt, beinhaltet die Urbanisierung zusätzlich sozialpsychologische und sozioökonomische Komponenten. Durch ausgeprägte Land-Stadt-Wanderungen, natürliches Bevölkerungswachstum und Eingemeindungen kommt es zur raschen Einwohnerzunahme im Verdichtungsraum. Von der Entwicklung der baulichen Infrastruktur aus betrachtet drückt sich Urbanisierung als Landschaftsverbrauch aus und limitiert in den überbauten Gebieten das Leistungsvermögen des Landschaftshaushaltes erheblich. Belastungen und Gefährdungen der Umwelt können die Folge sein.

    Vgl. auch Suburbanisierung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Dieter Haas
      Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie,
      Ludwig-Maximilians-Universität München
      o. Univ.-Prof. i. R.
      Dr. Simon-Martin Neumair
      Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie
      Ludwig Maximilians-Universität

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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