Direkt zum Inhalt

Verbot

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Eine ein Unterlassen fordernde Anordnung des Gesetzgebers oder einer Behörde, die sich allg. an jedermann oder an einen Einzelnen richten kann. Also etwas nicht tun zu dürfen. So das hier mit biblischen Worten umschriebene Verbot des § 212 StGB, Totschlag, "Du sollst nicht töten". Im Gegensatz dazu steht ein Gebot, wenn die Anordnung auf die Herbeiführung einer Handlung abzielt, so z.B. im § 323c StGB, unterlassene Hilfeleistung. Du sollst bzw. mußt etwas tun! Je nach Anwendung des definitorischen Ansatzes können beide Begriffe auch umgekehrt gedeutet werden: So etwa durch die in einem Verbot steckende Handlungsanweisung, das Verbotene nicht zu tun. In der Bibel heißt es daher: Die zehn bzw. zwölf Gebote. Im Verwaltungsrecht werden beide Begriffe zusammengefasst mit dem Begriff der Regelung, vgl. § 35 VwVfG zum Verwaltungsakt. Bei Zuwiderhandlungen gegen ein Verbot (wie auch gegen ein Gebot) können ggf. Strafen oder Zwangsmittel festgesetzt werden.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Verbot Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verbot-47113 node47113 Verbot node45664 Strafe node47113->node45664 node50626 Zwangsmittel node47113->node50626 node42245 Straftat node45664->node42245 node36010 Freiheitsstrafe node45664->node36010 node34489 Geldstrafe node45664->node34489 node39890 Maßregeln der Besserung ... node45664->node39890 node48996 Verwaltungsakt node50626->node48996 node36049 Ersatzzwangshaft node50626->node36049 node28416 Auskunftsverweigerungsrecht node28416->node50626 node32782 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ... node32782->node50626 node33481 Einfuhrbeschränkung node33481->node47113 node36745 Einfuhr node33481->node36745 node36644 Importkontingentierung node33481->node36644 node35529 Importbeschränkung node35529->node33481 node33651 Importrestriktion node33651->node33481
      Mindmap Verbot Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verbot-47113 node47113 Verbot node45664 Strafe node47113->node45664 node50626 Zwangsmittel node47113->node50626 node33481 Einfuhrbeschränkung node33481->node47113

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Erwerbsverläufe und Beschäftigungschancen können durch verschiedenste Formen der Ungleichbehandlung beeinträchtigt werden. Benachteiligungen im Erwerbsleben aufgrund bestimmter persönlicher Merkmale wie z. B. Geschlecht, Rasse, ethnische Herkunft …
      Die EU-Kommission verlängerte Anfang Dezember die Pestizid-Zulassung für Glyphosat um fünf Jahre. Peter Clausing sichtete die wissenschaftliche Begründung dafür und sieht nur ein Verbot als Option.
      Kommt das Ende des Verbrennungsmotors – und wann? Die "Grünen" plädieren für das Jahr 2030. Doch das will nur jeder Elfte deutsche Bundesbürger – die meisten halten ein anderes Datum für wahrscheinlich. 

      Sachgebiete