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Wechselfähigkeit

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten aus einem Wechsel zu sein (Wechselrechtsfähigkeit) und diese durch eigene Handlungen zu begründen (Wechselgeschäftsfähigkeit).

    1. Wechselrechtsfähigkeit: Diese Eigenschaft kommt allen natürlichen Personen und juristischen Personen zu. Personenhandelsgesellschaften (Personengesellschaften) stehen wegen ihrer Quasi-Rechtsfähigkeit (§§ 124 I, 161 II HGB) den juristischen Personen insoweit gleich. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist sogar die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) scheck- und damit auch wechselfähig.

    2. Wechselgeschäftsfähigkeit: Natürliche Personen müssen geschäftsfähig sein (Geschäftsfähigkeit). Beschränkt Geschäftsfähige (Minderjährige) bedürfen zur Eingehung von Wechselverbindlichkeiten nicht nur der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters, sondern auch der Genehmigung durch das Familiengericht (§§ 1643 I, 1822 Nr. 9 BGB).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius
      Dr. Nils Helms
      Technische Universität Kaiserslautern
      Postdoc am Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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