Direkt zum Inhalt

Aktienpaket

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    größerer Nominalbetrag von Aktien derselben Gesellschaft, der sich in einer Hand befindet und dem Besitzer Einfluss auf die Gesellschaft sichert. Der Besitz von 5 Prozent des Kapitals genügt, um z.B. die Einberufung einer Hauptversammlung zu erzwingen (vgl. § 122 II AktG). Nach § 21 I WpHG besteht ab 3 Prozent (5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 oder 75 Prozent) eine Mitteilungspflicht über Stimmrechte an einer börsennotierten Gesellschaft, die an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und den Emittenten zu richten ist, der diese dann veröffentlicht. Bei nicht börsennotierten Gesellschaften müssen Beteiligungen über 25 Prozent bei der AG angemeldet werden, vgl. §§ 20 ff. AktG.

    Mit 25 Prozent kann in den Fällen die Beschlussfassung verhindert werden, in denen eine Drei-Viertel-Mehrheit erforderlich ist. Der Besitz von 75 Prozent sichert die völlige Beherrschung. Indessen kann in der Praxis meist mit wesentlich geringerem Aktienpaket ein entscheidender Einfluss ausgeübt werden, oft mit 30 Prozent und weniger. Dies liegt daran, dass sich ein Großteil der Aktien von börsennotierten Gesellschaften im Streubesitz befinden und an den niedrigen Hauptversammlungs-Präsenzen, die den erschienenen Aktionären faktisch eine größere Stimmrechtsmacht verleiht.

    Bewertung gemäß Bewertungsgesetz (BewG).

    Vgl. auch Paketzuschlag, Stuttgarter Verfahren.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Aktienpaket Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aktienpaket-27536 node27536 Aktienpaket node43740 Stuttgarter Verfahren node27536->node43740 node43413 Paketzuschlag node27536->node43413 node31763 Aktie node27536->node31763 node31366 Bewertungsgesetz (BewG) node27536->node31366 node49243 wirtschaftliche Einheit node49243->node31366 node51636 Erbschaftsteuerreform node43740->node51636 node32056 gemeiner Wert node43740->node32056 node35437 Ertragswert node43740->node35437 node39266 nicht börsennotierte Wertpapiere node39266->node43413 node41339 Kurswert node43413->node32056 node43413->node41339 node50716 Vermögensteuer-Richtlinien (VStR) node50716->node31366 node27889 Aktiengesellschaft (AG) node31763->node27889 node30785 Abgabenordnung (AO) node31366->node35437 node31366->node30785 node36676 Emissionskredit node36676->node31763 node36982 Mantel node36982->node31763 node35120 Hebelzertifikat node35120->node31763 node37718 Majoritätskäufe node37718->node27536
      Mindmap Aktienpaket Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/aktienpaket-27536 node27536 Aktienpaket node31763 Aktie node27536->node31763 node31366 Bewertungsgesetz (BewG) node27536->node31366 node43413 Paketzuschlag node27536->node43413 node43740 Stuttgarter Verfahren node27536->node43740 node37718 Majoritätskäufe node37718->node27536

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Die Volkswagen AG hat einen Anteil von insgesamt 8,18 Prozent der Aktien an der SGL Carbon SE erworben. Dies entspricht einer Summe von 5.362.341 Aktien. Im Rahmen der Transaktion wurde der Aktienbestand der Süd-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft, einer Tochtergesellschaft der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), von 4,43 Prozent übernommen.
      In den letzten Jahren waren in Europa zahlreiche Emissionen von Umtauschanleihen zu beobachten, hinter denen die vornehmliche Bemühung von Unternehmen vermutet werden kann, Beteiligungen zu veräußern. Anhand eines Datensatzes, der 57 europäische …
      Der Begriff Investmentbanking kommt gerade in den letzten Jahren, den Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise, immer häufiger vor. Man verbindet damit u.a. die „Zocker“, die großen Banken mit ihrer Gier, die Schuld an der Krise tragen, die reichen …

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete