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Ausgleichsprinzip

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Grundsatz der Unternehmenspolitik hinsichtlich der Produktionsgestaltung. Das Ausgleichsprinzip bezweckt, Absatzschwankungen und die damit verbundenen Kapazitätsschwankungen vom Produktionsgeschehen unabhängig zu machen, indem die Kapazität des Betriebes dem Durchschnittsabsatz angepasst und nicht nach der Absatzspitze festgelegt wird. Der Betrieb produziert stets die gleiche Menge, die in absatzschwachen Zeiten auf Lager gelegt wird (Vorratsproduktion); in Zeiten guten Absatzes wird ab Lager geliefert.

    Vorteil: gleichmäßige Kapazitätsausnutzung und die damit verbundenen Kostenvorteile in der Produktion.

    Nachteil: erhöhte Lagerkosten.

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      Mindmap Ausgleichsprinzip Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ausgleichsprinzip-26924 node26924 Ausgleichsprinzip node38981 Kapazität node26924->node38981 node49029 Vorratsproduktion node26924->node49029 node38787 Lagerkosten node26924->node38787

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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