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Auslastungsgrad

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff:
    (1) Auslastung des Produktionspotenzials durch die tatsächliche gesamtwirtschaftliche Produktion in % (Kapazitätsauslastung);
    (2) Verhältnis von z.B. Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Produktionspotenzial.

    2. Bedeutung: Messgröße in der Konjunkturdiagnose (Bruttoinlandsprodukt-Lücke). Der Auslastungsgrad ist auf das geschlossene Intervall (0,1) normiert. Zusammen mit dem Normalauslastungsgrad lässt sich die konjunkturelle Lage einer Volkswirtschaft ermitteln.

    3. Anwendung: Der Auslastungsgrad wird zur Konjunkturforschung u.a. regelmäßig verwandt von der Deutschen Bundesbank, vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) sowie von fast allen Konjunkturforschungsinstituten im Rahmen ihrer Konjunkturdiagnosen und -prognosen.  

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gustav A. Horn
      Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
      Wissenschaftlicher Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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