Direkt zum Inhalt

EU-Wasserrahmenrichtlinie

Definition

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) dient der Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. Sie sollte zur Verbesserung des Zustands der Gewässer und zur grundsätzlichen Harmonisierung des Gewässerschutzes beitragen.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) dient der Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. Sie sollte zur Verbesserung des Zustands der Gewässer und zur grundsätzlichen Harmonisierung des Gewässerschutzes beitragen.

    2. Ziele: Zu den übergeordneten Zielen der Studie zählen (vgl. Art. 1 EU-WRRL):
    a) Der Schutz und die Verbesserung des Zustandes aquatischer Ökosysteme und des Grundwassers. Eingeschlossen werden darin auch direkt vom Wasser abhängige Landökosysteme.
    b) Die nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen soll gefördert werden.
    c) Das Einleiten und Freisetzen prioritär gefährlicher Stoffe soll beendet werden. Außerdem sollen prioritäre Stoffe schrittweise reduziert werden.
    d) Die Reduzierung der Verschmutzung des Grundwassers.
    e) Die Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren sollen gemindert werden.

    3. Festlegungen: Durch die Richtlinie wurden u.a. folgende Festlegungen beschlossen: Die Gewässerbewirtschaftung soll nach Flusseinzugsgebieten organisiert werden. Die Gewässerschutzziele sollen stärker auf die Ökologie ausgerichtet werden. Weitere Festlegungen sind die kombinierte Anwendung von Emissions- und Immissionsprinzip (Emission), die Deckung der internen und externen Kosten wasserwirtschaftlicher Maßnahmen und Beteiligung der Öffentlichkeit.

    Mindmap EU-Wasserrahmenrichtlinie Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/eu-wasserrahmenrichtlinie-52391 node52391 EU-Wasserrahmenrichtlinie node32160 externe Kosten node52391->node32160 node32573 Emission node52391->node32573 node34801 externer Effekt node32160->node34801 node39327 Kosten node32160->node39327 node39542 Kostenrechnung node32160->node39542 node28482 Boden node32160->node28482 node31763 Aktie node32573->node31763 node48640 Wertpapier node32573->node48640 node50206 Umweltzertifikat node50206->node32573 node35440 Emissionshandel node35440->node32573 node52345 Umweltgesetzgebung node52345->node52391 node41895 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) node52345->node41895 node43610 ökologische Steuerreform node52345->node43610 node32210 EMAS-VO node52345->node32210 node52348 Umwelthaftung node52348->node52345
    Mindmap EU-Wasserrahmenrichtlinie Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/eu-wasserrahmenrichtlinie-52391 node52391 EU-Wasserrahmenrichtlinie node32160 externe Kosten node52391->node32160 node32573 Emission node52391->node32573 node52345 Umweltgesetzgebung node52345->node52391

    News SpringerProfessional.de

    Literaturhinweise SpringerProfessional.de

    Bücher auf springer.com

    Sachgebiete