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Formelflexibilität

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Formula Flexibility; Automatismus zur Bremsung von konjunkturellen Schwankungen in Anlehnung an die regelgebundene Finanzpolitik und die Built-in Flexibility. Durch Gesetz werden Steuersatzvariationen und Staatsausgabenveränderungen festgelegt, die inkraft treten, sobald die Wachstumsrate des Volkseinkommens oder andere strategische Variablen um einen bestimmten Prozentsatz von einem vorher festgelegten Wert abweichen.

    Das Konzept der Formelflexibilität ist als Reaktion auf die Time Lags entwickelt worden: Sie soll die diskretionäre Finanzpolitik ablösen, um eine höhere Durchschlagskraft der Konjunkturpolitik zu erreichen.

    Die politische Durchsetzbarkeit der Formelflexibilität erscheint gering, da es schwierig ist, geeignete theoretische Konjunkturindikatoren (Konjunkturbarometer) zu finden. Zudem sind einzelne Konjunktursituationen sehr unterschiedlich, sodass eine automatische Gleichbehandlung problematisch ist. Außerdem wird das Haushaltsrecht von Regierung und Parlament beeinträchtigt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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