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diskretionärer Mitteleinsatz

Definition

fallweise Bestimmung von Mittelwahl und -dosierung im Rahmen der Wirtschaftspolitik (wirtschaftspolitische Mittel).

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    ermöglicht im Vergleich zum regelgebundenen Mitteleinsatz eine größere Flexibilität der Wirtschaftspolitik, insbes. bei ungewöhnlichen und neuartigen Entscheidungsproblemen.

    Nachteile: (a) Time-Lag: Verzögerungen im Entscheidungsverfahren durch höheren Informations- und Planungsaufwand;
    (b) Kontrollmöglichkeiten z.B. bez. der Angemessenheit wirtschaftspolitischer Maßnahmen eingeschränkt;
    (c) mangelnde Konstanz der Wirtschaftspolitik und somit steigende Unsicherheit.

    Gegensatz: regelgebundener Mitteleinsatz.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb
      Universität Siegen
      Außerplanmäßiger Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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