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Gemeinwohl

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Aus dem Lat. bonum commune übersetzt, verstand man unter Gemeinwohl ein mehr oder weniger konkretes, allg. Wohl der Gesellschaft; dieses zu fördern galt oft als Aufgabe des Staates. Nach der gegenwärtigen Ökonomik und Sozialtheorie muss dieser Begriff im Paradigma des methodologischen Individualismus rekonstruiert werden, soll er nicht ideologisch oder totalitär missbraucht werden: Das Gemeinwohl ergibt sich aus dem Konsens der Betroffenen (Konsensethik), es verliert dann aber die inhaltlich-konkrete Bestimmtheit. Dennoch kann der Begriff in Ökonomik und Wirtschaftsethik im Sinn einer „abgekürzten Redeweise” weiter benutzt werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Andreas Suchanek
      Handelshochschule Leipzig und
      Wittenberg, Zentrum für Globale Ethik
      Prof. Dr. Nick Lin-Hi
      Universität Vechta
      Professor für Wirtschaft und Ethik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Es mangelt nicht an Beiträgen, die Deutschland eine fehlende Gestaltungsfähigkeit in Sachen Digitalisierung attestieren.

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