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geschäftliche Handlung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begriff zur Abgrenzung von Handlungen, die der wettbewerbsrechtlichen Beurteilung unterliegen. Er ist weit auszulegen und erfasst alle Maßnahmen (positives Tun, Unterlassen bei Bestehen einer Rechtspflicht zum Handeln), die auf die Förderung (unmittelbare wie mittelbare) eines beliebigen (eigenen oder fremden) wirtschaftlichen Geschäftszwecks gerichtet sind. Der Handelnde braucht weder einen Geschäftsbetrieb zu unterhalten noch Erwerbszwecke zu verfolgen oder Gewinn zu erzielen, sodass auch gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienende Handlungen im geschäftlichen Verkehr erfolgen können. Gegensatz zum Handeln im geschäftlichen Verkehr sind rein private und betriebsinterne Handlungen. Mit der UWG-Novelle 2008, die die Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken (sog. UGP-Richtlinie) in deutsches Recht umgesetzt hat, hat der Begriff der geschäftlichen Handlung eine Ausdehnung dadurch erfahren, dass nunmehr alle Handlungen vor, bei oder nach einem Geschäftsabschluss dem UWG unterfallen können (§ 2 I Nr. 1 UWG). Bei Gewerbetreibenden spricht eine (widerlegbare) tatsächliche Vermutung für das Handeln im geschäftlichen Verkehr wie für das Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs (Wettbewerbsverhältnis).

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      Mindmap geschäftliche Handlung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/geschaeftliche-handlung-34621 node34621 geschäftliche Handlung node47806 Wettbewerbsverhältnis node34621->node47806 node40516 Klagebefugnis node47806->node40516 node45419 sittenwidrige Werbung node45419->node47806 node38072 irreführende Werbung node38072->node47806
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      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Astrid Meckel
      Oberlandesgericht Frankfurt am Main
      Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Mitteilungen eines Unternehmens über Maßnahmen der Corporate Social Responsibility (CSR) unterliegen nur dann einer Kontrolle durch das deutsche Lauterkeitsrecht, wenn sie eine „geschäftliche Handlung“ i.S. des § 2 Abs. 1 Nr. 1 UW
      Ein zentraler Rechtsbegriff des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ist der der geschäftlichen Handlung im Sinne der Begriffsbestimmung in ¥ 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG. Der Gesetzgeber verwendet diesen Begriff in der Generalklausel des ¥ 3 UWG sowie in
      Berührt eine Handlung, Unterlassung oder sonstige Verhaltensweise oder Erklärung eines Unternehmers – mag sie an sich auch gegen berufliche Sorgfaltspflichten verstoßen – abstrakt und nach objektiven Kriterien beurteilt das wirtschaftliche Verbrauche…

      Sachgebiete