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Grenzproduktivitätssätze

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    stellen die Verbindung zwischen der Entlohnung der im Produktionsprozess eingesetzten Güter und Leistungen (Produktionsfaktoren) pAi und den mit diesen erzielbaren Erlösen U her. Im Fall der Gewinnmaximierung muss der marginale Aufwand dem marginalen Erlös entsprechen. Solange der zusätzliche Erlös, der sich als Folge des Einsatzes einer zusätzlichen Einheit eines Faktors ergibt, größer ist als die entstehende Ausgabe, lohnt sich noch eine Ausdehnung des Einsatzes dieses Faktors. Im umgekehrten Fall empfiehlt sich eine Einschränkung (zu beachten ist, dass Substituierbarkeit der Produktionsfaktoren Ai vorausgesetzt ist). Bezeichnet x die hergestellte Menge und liegt die Produktionsfunktion x = F(A1, A2, ..., An) vor, so hat also zu gelten (i = 1, 2, ..., n):

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtZnJhYz4KPG1yb3c+CjxtaT5kPC9taT4KPG1mZW5jZWQgY2xvc2U9IikiIG9wZW49IigiPgo8bXJvdz4KPG1zdWI+CjxtaT5wPC9taT4KPG1yb3c+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPmk8L21pPgo8L21yb3c+CjwvbXN1Yj4KPG1zdWI+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPmk8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbXJvdz4KPC9tZmVuY2VkPgo8L21yb3c+Cjxtcm93Pgo8bWk+ZDwvbWk+Cjxtc3ViPgo8bWk+QTwvbWk+CjxtaT5pPC9taT4KPC9tc3ViPgo8L21yb3c+CjwvbWZyYWM+Cjxtbz49PC9tbz4KPG1mcmFjPgo8bXJvdz4KPG1vPuKIgjwvbW8+CjxtaT54PC9taT4KPC9tcm93Pgo8bXJvdz4KPG1vPuKIgjwvbW8+Cjxtc3ViPgo8bWk+QTwvbWk+CjxtaT5pPC9taT4KPC9tc3ViPgo8L21yb3c+CjwvbWZyYWM+CjxtZnJhYz4KPG1yb3c+CjxtaT5kPC9taT4KPG1pPlU8L21pPgo8L21yb3c+Cjxtcm93Pgo8bWk+ZDwvbWk+CjxtaT54PC9taT4KPC9tcm93Pgo8L21mcmFjPgo8L21hdGg+Cg==

    Dabei steht

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtZnJhYz4KPG1yb3c+CjxtaT5kPC9taT4KPG1mZW5jZWQgY2xvc2U9IikiIG9wZW49IigiPgo8bXJvdz4KPG1zdWI+CjxtaT5wPC9taT4KPG1yb3c+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPmk8L21pPgo8L21yb3c+CjwvbXN1Yj4KPG1zdWI+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPmk8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbXJvdz4KPC9tZmVuY2VkPgo8L21yb3c+Cjxtcm93Pgo8bWk+ZDwvbWk+Cjxtc3ViPgo8bWk+QTwvbWk+CjxtaT5pPC9taT4KPC9tc3ViPgo8L21yb3c+CjwvbWZyYWM+CjwvbWF0aD4K

    für die Grenzausgabe, die der Kauf einer zusätzlichen Einheit des Faktors Ai hervorruft,

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtZnJhYz4KPG1yb3c+Cjxtbz7iiII8L21vPgo8bWk+eDwvbWk+CjwvbXJvdz4KPG1yb3c+Cjxtbz7iiII8L21vPgo8bXN1Yj4KPG1pPkE8L21pPgo8bWk+aTwvbWk+CjwvbXN1Yj4KPC9tcm93Pgo8L21mcmFjPgo8L21hdGg+Cg==

    für die (physische) Grenzproduktivität des Faktors Ai und

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtZnJhYz4KPG1yb3c+CjxtaT5kPC9taT4KPG1pPlU8L21pPgo8L21yb3c+Cjxtcm93Pgo8bWk+ZDwvbWk+CjxtaT54PC9taT4KPC9tcm93Pgo8L21mcmFjPgo8L21hdGg+Cg==

    für den Grenzerlös des hergestellten Gutes x. Grenzausgabe und Grenzerlös hängen von der Marktform bzw. der Verhaltensweise ab. Die allg. Formel enthält demnach eine Reihe von Spezialfällen, je nach der Situation auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten.

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      Mindmap Grenzproduktivitätssätze Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/grenzproduktivitaetssaetze-32724 node32724 Grenzproduktivitätssätze node35383 Grenzerlös node32724->node35383 node34046 Grenzproduktivität node32724->node34046 node34234 Grenzausgabe node32724->node34234 node45598 Produktionsfaktoren node32724->node45598 node42560 Produktionsfunktion node32724->node42560 node42820 Preisbeschaffungsfunktion node51372 Amoroso-Robinson-Relation node41923 Preiselastizität node35383->node51372 node35383->node41923 node44554 Polypol node35383->node44554 node42915 Preisabsatzfunktion node35383->node42915 node31119 Arbeitsmarkttheorien node31119->node34046 node46645 Produktionstheorie node34046->node46645 node34046->node45598 node34046->node42560 node34234->node42820 node34234->node44554 node42040 Produktion node45598->node42040 node37089 Linearhomogenität node37089->node42560 node36167 Economies of Scale node36167->node42560 node41103 Neo-Faktorproportionen-Theorie node41103->node42560 node42560->node45598 node41584 Kalenderzeitanalyse node41584->node45598 node30819 Betrieb node30819->node45598 node48087 Unternehmen node48087->node45598
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dirk Piekenbrock
      Duale Hochschule Baden-Württemberg
      seit Juni 2008 im Ruhestand

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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