Direkt zum Inhalt

abgeleitete Nachfrage

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Nachfrage nach Produktionsfaktoren und Produkten, welche letztlich aus der Endnachfrage nach Konsumgütern „abgeleitet” wird, also nicht „originär” ist. Die abgeleitete Nachfrage eines Unternehmens (bzw. einer Branche) auf einem Beschaffungsmarkt hängt ab von der Güternachfrage, von der Marktform und den Verhaltensweisen auf dem Güter- und Faktormarkt, von der Zielsetzung der Unternehmung (Gewinnmaximierung, Umsatzmaximierung, Aufschlagskalkulation), schließlich von der Produktionsfunktion.

    Für den Fall der Gewinnmaximierung lässt sich die Funktion der abgeleiteten Nachfrage mithilfe der Bedingung Grenzkosten = Grenzerlös oder den Grenzproduktivitätssätzen (wenn Substituierbarkeit der Faktoren gegeben ist) bestimmen.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap abgeleitete Nachfrage Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/abgeleitete-nachfrage-31447 node31447 abgeleitete Nachfrage node42560 Produktionsfunktion node31447->node42560 node43058 Preisbildungsmodelle node31447->node43058 node40842 Marktformen node31447->node40842 node39103 Nachfrage node31447->node39103 node29737 Beschaffungsmarkt node31447->node29737 node45598 Produktionsfaktoren node31447->node45598 node29813 Beschaffungsmarketing node29813->node29737 node36167 Economies of Scale node36167->node42560 node41103 Neo-Faktorproportionen-Theorie node41103->node42560 node42560->node45598 node47883 Triffinscher Substitutionskoeffizient node47883->node40842 node50063 zyklische Konkurrenz node50063->node40842 node43058->node40842 node40513 Markt node40842->node40513 node38463 internationale Beschaffungspolitik node38463->node29737 node29838 Absatzmarkt node46701 Preis node39103->node46701 node29737->node29838 node41584 Kalenderzeitanalyse node41584->node45598 node42040 Produktion node30819 Betrieb node30819->node45598 node48087 Unternehmen node48087->node45598 node45598->node42040 node40625 Linder-Hypothese node40625->node39103 node40513->node39103 node42037 spezielle Nachfragefunktion node42037->node39103 node37089 Linearhomogenität node37089->node42560
      Mindmap abgeleitete Nachfrage Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/abgeleitete-nachfrage-31447 node31447 abgeleitete Nachfrage node39103 Nachfrage node31447->node39103 node45598 Produktionsfaktoren node31447->node45598 node29737 Beschaffungsmarkt node31447->node29737 node40842 Marktformen node31447->node40842 node42560 Produktionsfunktion node31447->node42560

      News SpringerProfessional.de

      • Digitalisierung in Deutschland stagniert

        Nur langsam geht es für die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung voran, zeigt der Monitoring Report Digital. Die Kernergebnisse: die Wirtschaft stagniert, digitale Vorreiter fehlen und alle warten auf den Breitbandausbau.

      • Forschungsagenda 2030 für die produzierende Industrie

        Die strategische Forschungsagenda der Initiative "manufuture-DE" hat aktuelle und zukünftig relevante Forschungsbedarfe deutscher Industrieunternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnik bis zum Jahr 2030 formuliert und priorisiert.

      • "Unternehmen tragen Verantwortung für Konsumenten"

        Wer in der digitalen Welt nicht untergehen will, muss sich einige Kompetenzen aneigen. Sonst frisst die Digitalisierung ihre User, warnen Anabel Ternès und Hans-Peter Hagemes im Gespräch mit Springer Professional. Insbesondere Unternehmen sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

      • Digitalisierung schafft Chancen für weibliche Führungskräfte

        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

      • Verantwortungsvolle Chefs haben mehr Stress

        Ein Chef, der sich seiner Verantwortung im Job bewusst ist, führt ein stressbelastetes Dasein. Zumindest, wenn er sich in einer gehobenen Machtposition befindet. Das haben Wissenschafter herausgefunden.

      • Dax-Vorstände verdienen noch mehr

        Wenn etwas die Gemüter erhitzt, dann sind es immer wieder die exorbitanten Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen. Eine aktuelle Studie gibt der Diskussion neue Nahrung. Demnach bekommen die CEOs von der Post, Heidelberg Cement, Adidas und Daimler unglaubliche Summen. 

      • Enterprise Social Networks fördern Innovationen

        Der digitale Reifegrad deutschsprachiger Unternehmen verbessert sich zusehends. In allen Bereichen haben digitale Prozesse mittlerweile die analogen Formen der Zusammenarbeit überholt. Doch es gibt noch viel zu tun.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dirk Piekenbrock
      Duale Hochschule Baden-Württemberg
      seit Juni 2008 im Ruhestand

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Hauptfinanzierungsquelle vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen sind in Deutschland weiterhin Bankkredite. Die Kreditentscheidungen der einzelnen Finanzierungspartner basieren maßgeblich auf den verpflichtend zu erstellenden Ratings.
      Am 15. April 1994 endete in Marrakesch die 1986 in Punta del Este (Uruguay) begonnene, als Uruguay-Runde bezeichnete achte Verhandlungsrunde des GATT mit dem Abschluss des Marrakesch-Abkommens (WTO-Ü)1 samt umfassender Reform der Welthandelsregeln …
      „The reconciliation of the irreconcilable, the merger of antitheses, the synthesis of opposites, these are the great problems of the law.“ Während die in Kapitel 4 diskutierte Konfliktlösung (de lege lata) zumeist von den Streitbeilegungsorganen …

      Sachgebiete