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landwirtschaftliche Genossenschaften

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Genossenschaften, die als Beschaffungs-, Dienstleistungs- und Verwertungsgenossenschaften der Landwirte auftreten. Dazu gehören auch die ländlichen Raiffeisenbanken, obwohl diese ihre Bankleistungen nicht mehr primär auf die Landwirtschaft ausrichten. Zu den landwirtschaftlichen Genossenschaften zählen auch die Agrargenossenschaften. Die Gründung der landwirtschaftlichen Genossenschaften erfolgte bereits im vergangenen Jh. v.a. durch Raiffeisen (1818-1888) und durch Haas (1839-1913). Sie hatten das Ziel, die Marktschwäche der Landwirte im Bezugs- und Absatzgeschäft auszugleichen, deren Kredit- und Finanzierungsschwäche zu reduzieren und durch die Übernahme von Dienst- und Beratungsleistungen bzw. von Produktionsleistungen (Produktionsgenossenschaften) die wirtschaftliche Position der landwirtschaftlichen Bevölkerung zu verbessern. Die Organisation der landwirtschaftlichen Genossenschaften erfolgte zunächst in Orts- bzw. kleineren Regionalgenossenschaften, die jedoch sehr schnell die Notwendigkeit sahen, sich in regionalen Zentralgenossenschaften zusammen zu schließen, um ihre Marktposition und ihre Leistungskapazität zu verbessern. Die Zahl, der landwirtschaftlichen Genossenschaftsunternehmen betrug (2011) 2.564 mit einem Mitgliederbestand von 1,592 Mio., 101.395 Mitarbeitern und einem Umsatz von 48,3 Mrd. Euro.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eduard Mändle
      HFWU,
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen
      Professor
      Prof. Dr. Markus Mändle
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen (HfWU)
      Inhaber der Professur für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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