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Nationaler Allokationsplan (NAP)

Definition

Instrument der EU-Mitgliedsstaaten zur Umsetzung europarechtlicher Vorgaben des Emissionshandels.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Gemäß der Emissionshandelsrichtlinie vom 3.10.2003 sind die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, nationale Allokationspläne zur Umsetzung des klimapolitischen Instrumentes zu verabschieden. Sie bestimmen die Gesamtmenge der zu vergebenen Zertifikate (Makroplan) als auch deren Verteilung auf Ebene der Tätigkeitsbereiche sowie auf Ebene der Anlagen (Mikroplan). 2005-2007 erfasste der Emissionshandel in Deutschland rund 1.850 Anlagen, die für rund 55 Prozent der CO2 Emissionen in Deutschland verantwortlich sind. Der Nationale Allokationsplan 2008-2012 für die Bundesrepublik Deutschland (NAPII) gilt für die zweite Handelsperiode und behandelt auch Sektoren, die nicht zum Emissionshandel verpflichtet sind. Gegenüber der ersten Handelsperiode wurde die Gesamtmenge vergebener Zertifikate um 57 Mio. Tonnen CO2 gekürzt und rund 90 Prozent statt zuvor 100 Prozent der Zertifikate den Unternehmen kostenlos zugeteilt.

    Vgl. Naturschutz.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eberhard Feess
      Frankfurt School of Finance and Management
      Professor für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das Energierecht ist im Zuge der Liberalisierung der Energiemärkte und in Zusammenhang mit dem energiepolitischen Ziel des Ausbaus von erneuerbaren Energien sowie der Einführung des Europäischen Emissionshandels äußerst umfangreich und kompliziert geworden.

      Sachgebiete