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Ordnung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Voraussetzung für die Wahrnehmung und Beschreibung eines Systems, dessen Struktur oder Hierarchie. Ordnung ist immer von der Wahrnehmung der ein System beobachtenden Person abhängig. Sie zeigt sich in belebten Systemen in einer wahrnehmbar koordinierten Funktionsweise der Systemelemente. Aus systemtheoretischer und ökologischer Sichtweise sind bes. Prozesse der Ordnungsentstehung relevant, die sich in einem System ohne eine von außen kommende Ordnungsfestlegung vollziehen (Selbstorganisationstheorie). Ordnung in sozialen Systemen ist nach Hayek zwar Resultat menschlicher Handlungen, aber nicht menschlicher Absichten.

    Vgl. auch Ordnungsökonomik, Organisation, spontane Ordnung, Synergetik, Systemmanagement.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eberhard Feess
      Frankfurt School of Finance and Management
      Professor für Volkswirtschaftslehre
      Prof. Dr. Dirk Sauerland
      Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Institutionenökonomik
      und Gesundheitspolitik
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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