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Steuerparadoxon

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Finanzwissenschaft
    2. Investitionsrechnung

    Finanzwissenschaft

    1. Begriff: Eine von C. Föhl aufgestellte These, dass wie alle anderen Steuern auch Gewinnsteuern überwälzbar (Steuerüberwälzung) seien. Durch die Wiederverausgabung der Steuereinnahmen durch den Staat oder durch Kreditfinanzierung steigt die gesamte Nachfrage nach Gütern und Diensten, ohne dass sich das Angebot ausdehnt, und ermöglicht dadurch die für eine Überwälzung notwendigen Preiserhöhungen.

    2. Bedeutung: Die Aussage von Föhl löste eine umfangreiche Diskussion aus (Föhl-Kontroverse), da sie im völligen Gegensatz zu der bisherigen mikroökonomisch abgeleiteten Nichtüberwälzungsthese stand. Es zeigte sich, dass die Prämisse unveränderter Konsum- und Investitionsausgaben infolge erhöhter Gewinnbesteuerung unhaltbar ist und dass sich eindeutige Aussagen über die Überwälzung von Gewinnsteuern kaum fällen lassen.

    Vgl. auch Inzidenz.

    Investitionsrechnung

    Ein abschreibungsfähiges Investitionsobjekt ist vor Steuern nicht vorteilhaft (Kapitalwert < Anschaffungszahlung), nach Steuern jedoch vorteilhaft (Kapitalwert > Anschaffungsauszahlung).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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