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Überschusspolitik

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Maßnahme der antizyklischen Fiscal Policy (Fiskalpolitik) zur Bekämpfung von Inflation und Überbeschäftigung. Durch bewusste Überschussbildung im Staatshaushalt und Stilllegung der Überschüsse bei der Notenbank wird dem Wirtschaftskreislauf Geld und damit kaufkräftige Nachfrage entzogen (Konjunkturausgleichsrücklage). Überschusspolitik ist nur möglich, wenn die Einnahmen steigen und stillgelegt werden oder die Staatsausgaben verringert werden können.

    Gegensatz: Deficit Spending.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Obwohl warnende Stimmen nie fehlten und im Extremfall sogar eine Wohlfahrtsdiktatur diagnostiziert wurde, war das „Modell Schweden“ doch bis in die 1970er Jahren hinein ein in Deutschland gesellschaftspolitisch positiv besetzter Begriff2. Ab Mitte 19

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