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Zinsrechnung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Teilgebiet der Finanzmathematik.

    1. Begriff: Berechnung von Zinssatz, Endkapital, Anfangskapital und Laufzeit. Folgende Symbole werden verwandt: p = Zinssatz, q = Zinsfaktor, mit q = 1 + p/100, K0 = Anfangkapital (Kapital zu Beginn der Laufzeit), Kn = Endkapital (Kapital am Ende der Laufzeit), n = Laufzeit (Jahre).

    2. Arten: a) Einfache Verzinsung: Vorgeschriebene Zinsrechnung zwischen Privatleuten.

    Formeln:

    b) Zinseszinsrechnung: Übliche Verzinsung bei Banken und Geschäftsleuten.-Formeln:

    Vgl. auch Barwert, Diskontierung.
    c) Unterjährige Verzinsung: Die Intervalle der Verzinsung sind kleiner als ein Jahr, m Intervalle pro Jahr.-Formeln:

    wobei: p* = effektiver Jahreszins.
    d) Stetige Verzinsung: Die Intervalle der Verzinsung werden als unendlich klein angenommen, m geht gegen Unendlich. Diese Überlegung hat in der Zinsrechnung wenig praktische Bedeutung, sondern findet Anwendung bei Wachstumsvorgängen. Formel:

    wobei: p* = effektiver Jahreszins.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Heinrich Holland
      Hochschule Mainz,
      University of Applied Sciences,
      FB Wirtschaft – School of Business
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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