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Abschriften

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Abschriften, Kopien, Abdrucke oder sonstige mit der Urschrift übereinstimmende Wiedergaben des Wortlautes auf einem Schrift-, Bild- oder anderen Datenträger sind von ausgehenden Handelsbriefen vom Kaufmann nach Handelsrecht anzufertigen und (wie die eingehende Post) aufzubewahren (§ 238 II HGB; Aufbewahrungspflicht).

    2. Abschriften von Handelsregistereintragungen kann jedermann fordern, ohne dass ein Interesse nachgewiesen werden muss. Die Abschrift ist zu beglaubigen, sofern nicht darauf verzichtet wird (§ 9 IV S. 2 und 3 HGB).

    3. Abschriften der Eintragungen im Grundbuch nebst zugehörigen Urkunden bei Darlegung berechtigten Interesses (§ 12 GBO).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager
      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Dr. Eggert Winter
      Hessische Staatskanzlei
      Leitender Ministerialrat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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