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Betriebsausstattung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Teil des beweglichen Anlagevermögens, meist Zusammenfassung mit Geschäftsausstattung.

    2. Zur Betriebsausstattung gehören v.a.: Einrichtungen von Werkstätten und Büroeinrichtungen (Betriebsinventar) sowie Werkzeuge, Fahrzeuge, Geräte u.Ä. Nach der Gliederung der Anlagenwerte durch § 266 II HGB werden technische Anlagen und Maschinen nicht der Betriebsausstattung zugerechnet. Ob ein Gegenstand unselbstständiger Bestandteil eines Gebäudes, einer Maschine ist oder selbstständiger Bestandteil der Betriebsausstattung (Betriebsvorrichtung), richtet sich nach dem Nutzungs- und Funktionszusammenhang (Bewertungseinheit).

    3. Abschreibung der Betriebs- und Geschäftsausstattung:
    (1) handelsrechtlich bei Nichtkapitalgesellschaften auf den Erinnerungswert von 1 Euro zulässig;
    (2) handelsrechtlich bei Kapitalgesellschaften und steuerrechtlich lineare oder degressive Abschreibung gefordert.

    4. Zum Bilanzstichtag ist ein Verzeichnis der Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens aufzustellen. Körperliche Bestandsaufnahme nur, wenn Anlagenkartei oder Bestandsverzeichnis nicht geführt wird.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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