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Constitutional Economics

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Zweig der Neuen Institutionenökonomik, der die Entstehung einer Verfassung aus der Anarchie vermittels individueller Interdependenzkostenkalküle heraus analysiert (wesentliche Begründer: Tullock und Buchanan). Gefragt wird nach den Verfassungsgrundsätzen, Wahlsystemen etc., die in einer Mehrheitsdemokratie die gesellschaftliche Koordination verbessern. Im Anschluss an Wicksells frühe Arbeiten ist die mit dem Pareto-Kriterium harmonierende Einstimmigkeitsregel ideal, da hier die Kosten des Überstimmtwerdens (Diskriminierungskosten) Null betragen, denen aber die Kosten der Entscheidungsfindung (z.B. Probleme der Einstimmigkeitsregel in der EU) gegenüber stehen. Die Lösung bieten optimale Mehrheitsregeln (z. B. Zweidrittel- oder qualifizierte Mehrheiten). Andere Themen der Constitutional Economics betreffen elementare ökonomische Themen wie die vermutete Vorteilhaftigkeit des fiskalischen Äquivalenzprinzips bis hin zur Einführung direkt-demokratischer Elemente zur Eindämmung des Staatsversagens.

    Vgl. auch Schleier der Unwissenheit.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
      Universität Siegen, Masterstudiengang Plurale Ökonomik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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