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hybride Organisationsformen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Kooperationen bzw. Zwitter zwischen Markt und Hierarchie. Sie entstehen immer dann, wenn wegen transaktionsspezifischer Abhängigkeiten einerseits die Integration von Transaktionen in die Unternehmenshierarchie angezeigt ist, während jedoch andererseits Effizienzvorteile (Vorteile der Wahrnehmung punktueller Anreize) für eine marktliche Koordination sprechen.

    Beispiele: Beim Franchising werden marktliche, punktuelle Anreize genutzt, da die Franchisenehmer selbstständige Unternehmer sind, die ihre Erträge (i.d.R. bis auf eine 3-prozentige Gebühr vom Umsatz) vollständig einbehalten. Auf der anderen Seite werden durch das straffe Kontroll- und Weisungssystem des Franchisegebers, das dem Schutz der Reputation und der Quasirenten aller Systembeteiligten dient, hierarchische Koordinationselemente in die Organisationsstruktur integriert.

    Beispiele: Arten der Kooperationen, wie Gemeinschaftsunternehmen oder länderübergreifende Joint Ventures, aber auch Genossenschaften und strategische Allianzen.

    Vgl. auch effiziente Firmengrenze.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
      Universität Siegen, Masterstudiengang Plurale Ökonomik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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