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effektive Nachfrage

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    auf Keynes zurückgehendes Konzept, nach dem zumindest kurzfristig das Niveau der gesamtwirtschaftlichen Produktion durch die Höhe der am Gütermarkt auftretenden aggregierten Nachfrage bestimmt wird. Zur Vermeidung unerwünschter Lagerbestandsänderungen produzieren die Unternehmen nur so viel, wie sie aufgrund der von ihnen erwarteten Nachfrage auch absetzen können. Dies setzt die genaue Kenntnis der effektiven Nachfrage voraus. Entsprechend passen sie die Höhe ihrer Arbeitsnachfrage an. Daher kann es auf dem Arbeitsmarkt zu Arbeitslosigkeit kommen, obwohl auf dem Güter- und Geldmarkt Gleichgewicht herrscht. 

    Vgl. zugehöriger Schwerpunktbeitrag Makroökonomische Totalmodelle geschlossener Volkswirtschaften.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Die jüngeren Kollegen hielten nicht viel von Keynes’ Fähigkeiten als Preis- und Kapitaltheoretiker. Er hat keinen wichtigen Aufsatz, geschweige denn ein Buch, über die Werttheorie marshallianischer oder irgendeiner anderen Observanz geschrieben.
      1. KEYNES leitet das Buch 3 und 4 der GT mit den Worten ein: Vor allem hat man aber die Rolle übersehen, welche die Gesamtnachfragefunktion spielt (S.89). Die Theorie der effektiven Nachfrage ist die “Hauptinnovation des Buches”, meint PATINKIN.
      Offene Immobilienfonds erfreuen sich großer Beliebtheit. Angesichts von Minimalrenditen bei Anleihen sind sie so gefragt, dass viele Fonds derzeit keine neuen Gelder mehr annehmen. Ohne Risiko ist die Anlage freilich nicht.

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