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Neukeynesianische Makroökonomik

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Charakterisierung
    2. Dazugehörige Stichwörter

    Charakterisierung

    Die Neukeynesianische Makroökonomik oder Neue Keynesianische Makroökonomik ist eine vollständig mikrofundierte makroökonomische Theorie. Sie steht in der Tradition der Theorie des dynamischen allgemeinen Gleichgewichts und ist aus der realen Konjunkturtheorie (Real Business Cycle Theory) durch Berücksichtigung nominaler Rigiditäten oder keynesianischer Elemente wie Preisträgheit in der kurzen Frist sowie der Marktform monopolistischer anstelle vollständiger Konkurrenz auf realen Märkten entstanden. Die Verhaltensgleichungen der Marktteilnehmer (wie Konsumverhalten der Haushalte oder Preissetzungsverhalten der Unternehmen) werden dabei aus intertemporalen Optimierungsansätzen abgeleitet. Modelle der Neukeynesianischen Makroökonomik gibt es sowohl für geschlossene (Neukeynesianische Makroökonomik, dynamisches Grundmodell) als auch für offene (Redux-Modell) Volkswirtschaften. Da sie in der Tradition der neoklassischen Gleichgewichtstheorie stehen, sind sie makroökonomische Gleichgewichtsmodelle, die sich grundlegend von den Ungleichgewichtsmodellen (Mengenrationierungsansätzen) der Neokeynesianischen Theorie unterscheiden. Die Neukeynesianische Makroökonomik wird wegen ihres Bezugs zur neoklassischen Theorie auch als Neue Neoklassische Synthese bezeichnet. Sie betont im Unterschied zur herkömmlichen Neoklassischen Synthese (traditionellen Keynesianischen Theorie) die weitgehende Mikrofundierung ihrer Verhaltensgleichungen.

    Dazugehörige Stichwörter

    Weitere Stichwörter zu diesem Schwerpunktbeitrag: 

    Neukeynesianische Makroökonomik, dynamisches Grundmodell; Neukeynesianische Makroökonomik geschlossener Volkswirtschaften, statisches Grundmodell; Neukeynesianische Makroökonomik offener Volkswirtschaften, statisches Grundmodell; Neukeynesianische Makroökonomik, optimale geldpolitische Reaktion; Neukeynesianische Makroökonomik, statisches Modell einer Währungsunion; Neukeynesianische Makroökonomik, statisches Zwei-Länder-Modell; Neukeynesianische Makroökonomik, Weiterentwicklungen; Neukeynesianisches Grundmodell mit begrenzter Rationalität; Neukeynesianisches Zwei-Länder-Modell, Wirkungen von Schocks; Agent-Based Computational Economics; Agent-Based-Modelle; Euler-Gleichung des Konsums; Phillips-Kurve; flexible inflation targeting; Dynamische makroökonomische Systeme; Dynamisches System; Dynamics; Extrinsische Dynamik; Intrinsische Dynamik; Sentiment Dynamics; Switching Dynamics; Zustandsgleichungen; Sattelpunktstabilität; Eigenwert; Impuls-Antwort-Folgen; Finanzmarkttheoretische Ansätze; Discrete-Choice-Theory.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Interne Verweise