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hybride Systeme

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begriff aus der Neukeynesianischen Makroökonomik. In hybriden Makromodellen werden die zu erklärenden Variablen (wie Output und Inflation) gleichzeitig von der zukünftig erwarteten Entwicklung und der vergangenen Entwicklung dieser Variablen bestimmt. So ist in der neukeynesianischen IS-Gleichung der Output der Periode t vom erwarteten Output der Folgeperiode t+1 abhängig. Im Hybrid-Fall wäre er gleichzeitig vom Outputniveau der Vorperiode abhängig. Entsprechendes gilt für die neukeynesianische Phillips-Kurve (Inflationsgleichung). Als Folge hybrider Systeme ergeben sich buckelförmige (nicht-monotone) Anpassungsprozesse, wenn stochastische Schocks auftreten. Dies gilt auch für Schocks ohne Persistenz, sodass hybride Systeme eine intrinsische Dynamik erzeugen können. Dagegen weisen ausschließlich vorausschauende Systeme nur eine extrinsische Persistenz (extrinsische Dynamik) auf.

    Vgl. Neukeynesianische Makroökonomik, dynamisches Grundmodell.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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