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Angebotsschock

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    eine gesamtwirtschaftliche Störung, welche die Produktionskosten erhöht und zu einer Aufwärtsverschiebung der aggregierten Angebotskurve in traditionellen makroökonomischen Totalmodellen oder der Phillips-Kurve in neukeynesianischen Makromodellen führt.

    Beispiel: Erdölpreiserhöhungen 1973/1974. Unmittelbare Folgen sind Erhöhung des Preisniveaus (Inflation) und Rückgang des Outputs, d.h. das Auftreten von Stagflation. Vgl. Neukeynesianische Makroökonomik, dynamisches Grundmodell. In dynamischen Makromodellen werden Angebotsschocks als stochastische Kostenschocks, die einem autoregressiven Prozess erster Ordnung (AR(1)-Prozess) folgen, modelliert. Dabei wird typischerweise zwischen Schock mit und ohne Persistenz unterschieden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Dieses Kapitel zieht das Fazit des vorangehenden Teils und verdeutlicht die wirtschaftliche Entwicklungsdynamik und ihre Bestimmungsfaktoren insbesondere seit dem zweiten Weltkrieg und mit Blick auf die Krise des Fordismus.
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