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Discrete-Choice-Theory

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Mit diesem Ansatz lässt sich das Wechselverhalten in der Handelsstrategie bzw. beschränkt-rationalen Erwartungsbildung heterogener Agenten auf den Finanzmärkten (Finanzmarkttheoretische Ansätze) bzw. Realmärkten (Neukeynesianisches Grundmodell mit begrenzter Rationalität) beschreiben. Die Anteile der heterogenen Agenten, die eine bestimmte Strategie bzw. Erwartungsheuristik j=1,...,n wählen, bestimmen sich dabei im Falle n=3 (drei Alternativen) nach dem Discrete-Choice-Modell

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+Cjxtc3Vic3VwPgo8bWk+z4k8L21pPgo8bWk+dDwvbWk+CjxtaT5qPC9taT4KPC9tc3Vic3VwPgo8bW8+PTwvbW8+CjxtZnJhYz4KPG1yb3c+CjxtaT5leHA8L21pPgo8bWZlbmNlZCBjbG9zZT0iKSIgb3Blbj0iKCI+Cjxtcm93Pgo8bWk+z4Y8L21pPgo8bXN1YnN1cD4KPG1pPkE8L21pPgo8bWk+dDwvbWk+CjxtaT5qPC9taT4KPC9tc3Vic3VwPgo8L21yb3c+CjwvbWZlbmNlZD4KPC9tcm93Pgo8bXJvdz4KPG1pPmV4cDwvbWk+CjxtZmVuY2VkIGNsb3NlPSIpIiBvcGVuPSIoIj4KPG1yb3c+CjxtaT7PhjwvbWk+Cjxtc3Vic3VwPgo8bWk+QTwvbWk+CjxtaT50PC9taT4KPG1uPjE8L21uPgo8L21zdWJzdXA+CjwvbXJvdz4KPC9tZmVuY2VkPgo8bW8+KzwvbW8+CjxtaT5leHA8L21pPgo8bWZlbmNlZCBjbG9zZT0iKSIgb3Blbj0iKCI+Cjxtcm93Pgo8bWk+z4Y8L21pPgo8bXN1YnN1cD4KPG1pPkE8L21pPgo8bWk+dDwvbWk+Cjxtbj4yPC9tbj4KPC9tc3Vic3VwPgo8L21yb3c+CjwvbWZlbmNlZD4KPG1vPis8L21vPgo8bWk+ZXhwPC9taT4KPG1mZW5jZWQgY2xvc2U9IikiIG9wZW49IigiPgo8bXJvdz4KPG1pPs+GPC9taT4KPG1zdWJzdXA+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPnQ8L21pPgo8bW4+MzwvbW4+CjwvbXN1YnN1cD4KPC9tcm93Pgo8L21mZW5jZWQ+CjwvbXJvdz4KPC9tZnJhYz4KPC9tYXRoPgo=

    Dabei ist exp(·) die Exponentialfunktion, Atdie Attraktivität einer bestimmten Handelsstrategie bzw. Erwartungsheuristik j, die maßgeblich durch die vergangenen Gewinne bzw. vergangenen Erwartungsfehler determiniert wird, und der Parameter Φ der Rationalitäts- oder Intensity-of-Choice-Parameter, der die Häufigkeit des Wechselns einer Handelsstrategie bzw. Erwartungsheuristik bestimmt (Neukeynesianisches Grundmodell mit begrenzter Rationalität). Dadurch werden switching dynamics im zeitlichen Verhalten von Aktienpreisen bzw. Realmarktgrößen wie Outputlücke und Inflationsrate erzeugt. Auch können mit diesem Ansatz die auf Keynes zurückgehenden Animal Spirits, d.h. der häufige Wechsel von optimistischen zu pessimistischen Stimmungen (sentiment dynamics) modelltheoretisch erfasst werden.

    Vgl. zugehöriger Schwerpunktbeitrag Neukeynesianische Makroökonomik.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      In this note we discuss a possibility of introducing topological methods in the combinatorial paradigm of the social choice theory.
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      In the literature on product line pricing, consumer choice is often modelled using the max-surplus choice rule. In terms of this concept, consumer preferences are represented by so-called reservation prices and the deterministic decision rule is to c

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