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Neukeynesianische Makroökonomik, Weiterentwicklungen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Die neukeynesianische Makroökonomik hat sich in jüngster Zeit in Richtung einer Behavioral Economics (Behaviorismus) weiterentwickelt, die die strengen Rationalitätsannahmen mikrofundierter Makroökonomik (Neue Makroökonomik) abschwächt und von verhaltensökonomischen Ansätzen heterogener Agenten ausgeht. Außerdem wird sie – als Konsequenz der weltweiten Finanzmarktkrise 2007/2008 (Subprime-Krise) und der daraus resultierenden anschließenden Tiefenrezession – immer stärker in Richtung einer Macro-Finance Dynamics, die die Theorie künstlicher Finanzmärkte in die Neue Keynesianische Makroökonomik integriert, erweitert.

    Vgl. zugehöriger Schwerpunktbeitrag Neukeynesianische Makroökonomik.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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