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Großhandelsstatistik

Definition

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    ab Berichtsmonat September 2012 Vollerhebung im Mixmodell bei Großhandelsunternehmen. Unternehmen mit mindestens 20 Millionen Jahresumsatz oder mindestens 100 Beschäftigten werden durch das Statistische Bundesamt (StBA) befragt. Die übrigen Großhandelsunternehmen werden aus Verwaltungsdaten der Finanzverwaltungen aufbereitet. Das Statistische Bundesamt (StBA) errechnet einen Indikator für den Umsatz des Großhandels in Form von nominalen und realen Messzahlen und deren Veränderungsraten, wegen starker saisonaler Schwankungen auch kalender- und saisonbereinigt. Der Indikator errechnet sich als Quotient aus dem gemeldeten Monatsumsatz und einem Basiswert, dem arithmetischen Mittel der zwölf Umsatz-Monatswerte des Basisjahres  (momentan 2005) multipliziert mit 100. Deflationierung mit dem entsprechenden Preisindex und Bezug auf den preisbereinigten Basiswert ergibt eine Messzahl für den realen Umsatz. Die Kalender- und Saisonbereinigung der Daten erfolgt mittels des sog. Berliner Verfahrens. Die Veränderungsraten ergeben sich durch Bezug der Messzahl auf die Messzahl des Vorjahresmonates. Diese Berechnungen werden für alle Großhandels-Wirtschaftszweige durchgeführt, sowie für die übergeordneten Gliederungsebenen. Die Aktualisierung des Basisjahres erfolgt alle fünf Jahre, die Ziehung einer neuen Stichprobe von Unternehmen bislang etwa alle zehn Jahre; eine Verkürzung dieses Intervalls ist in Planung.

     

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Katrin Schmidt
      Bundesagentur für Arbeit,
      Zentrale
      Referentin Arbeitsmarktberichterstattung

      Sachgebiete