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Überweisungsverkehr

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Giroverkehr; bargeldloser Zahlungsverkehr mittels Überweisung.

    Arten:
    (1) Überweisungsverkehr innerhalb eines Instituts (Hausüberweisung): Zahler und Zahlungsempfänger unterhalten bei demselben Kreditinstitut Konten.
    (2) Überweisungsverkehr zwischen zwei Instituten bei gegenseitiger Kontoführung (unmittelbare Überweisung): Zahler und Zahlungsempfänger unterhalten ihre Konten bei zwei verschiedenen Kreditinstituten, die gegenseitig Konten führen und die Verrechnung über diese Konten vornehmen (Korrespondenzbanken).
    (3) Überweisungsverkehr unter Einschaltung zentraler Stellen (mittelbare Überweisung): Der Zahler und der Zahlungsempfänger unterhalten ihre Konten bei zwei verschiedenen Kreditinstituten ohne gegenseitige Kontoverbindungen. Zum Clearing muss eine gemeinsame Verrechnungsbank (z.B. Girozentralen der Sparkassen) oder ein Clearing-System (Zahlungssystem z. B. der SEPA-Clearer der Bundesbank) eingeschaltet werden.

    Vgl. auch Gironetz.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jochen Metzger
      Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
      Bundesbankdirektor, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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