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Badwill

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: negativer Geschäfts- oder Firmenwert; entsteht im Rahmen der Kapitalkonsolidierung, wenn bei einem Unternehmenszusammenschluss der Kaufpreis für die Beteiligung unter dem Wert des anteiligen Eigenkapitals liegt. Ein Badwill ist entweder mit negativen künftigen Ertragsaussichten zu erklären oder als „Lucky Buy”, also günstiger Kauf, zu interpretieren.

    2. Regelungen nach HGB: Gemäß § 301 III HGB ist er auf der Passivseite als „Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung” nach dem Eigenkapital auszuweisen. Er darf nach § 309 II HGB nur in zwei Fällen ergebniswirksam aufgelöst werden, nämlich wenn
    (1) die beim Kauf erwartete ungünstige Ertragsentwicklung eingetreten ist oder
    (2) am Abschlussstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht.

    3. Regelungen nach IFRS: Gemäß IFRS 3.34-36 ist ein nach einer vorgeschriebenen Überprüfung der durchgeführten Kaufpreisverteilung hervorgehender negativer Geschäfts- oder Firmenwert als Ertrag zu realisieren.

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      Mindmap Badwill Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/badwill-28293 node28293 Badwill node34982 Eigenkapital node28293->node34982 node37953 Kapitalkonsolidierung node28293->node37953 node50487 Unternehmenszusammenschluss node28293->node50487 node50214 Wettbewerbsbeschränkungen node50214->node50487 node37225 Lucky Buy node37225->node28293 node38061 Kapital node38061->node34982 node45874 Reinvermögen node45874->node34982 node34534 Fremdkapital node45028 Rentabilität node45028->node34982 node34982->node34534 node50855 Vertikalkonzern node50855->node50487 node36975 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ... node37953->node36975 node41890 Jahresabschluss node37953->node41890 node50126 Vollkonsolidierung node37953->node50126 node37174 Merger node37174->node50487 node39163 Interessengemeinschaft node50487->node39163 node41680 negativer Geschäfts- oder ... node41680->node28293
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      • Digitalisierung schafft Chancen für weibliche Führungskräfte

        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

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        Ein Chef, der sich seiner Verantwortung im Job bewusst ist, führt ein stressbelastetes Dasein. Zumindest, wenn er sich in einer gehobenen Machtposition befindet. Das haben Wissenschafter herausgefunden.

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        Wenn etwas die Gemüter erhitzt, dann sind es immer wieder die exorbitanten Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen. Eine aktuelle Studie gibt der Diskussion neue Nahrung. Demnach bekommen die CEOs von der Post, Heidelberg Cement, Adidas und Daimler unglaubliche Summen. 

      • Enterprise Social Networks fördern Innovationen

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Bernhard Pellens
      Univ. Bochum,
      Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      Lehrstuhlinhaber
      Dipl. Ök. Torben Rüthers
      Univ. Bochum,
      Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Thorsten Sellhorn
      WHU – Otto Beisheim School of Management,
      Lehrstuhl für Externes Rechnungswesen
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      This paper reports a predictive investigation of first-time customer retention in an emerging service business—online reservation services. We work with an online platform that enables customers to make reservations for various types of …
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      Noch zu Beginn der 1960er Jahre wurde im betriebswirtschaftlichen und juristischen Schrifttum verbreitet die Auffassung vertreten, der Wert eines Unternehmens entspreche der Summe aller Vermögenswerte abzüglich der Schulden, also der objektiv …

      Sachgebiete