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Beschäftigungsfähigkeit

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Employability; 1. Begriff: Das Konzept betont die Notwendigkeit ständiger Weiterqualifizierung und lebenslangen Lernens sowie die Eigenverantwortung des einzelnen Arbeitnehmers für seine gesamte Erwerbsbiografie bei sich ständig wandelnden Anforderungen.

    2. Folge: Die in traditioneller Sicht dominierende Arbeitsplatzsicherheit (job security) soll abgelöst werden durch die genereller angelegte Beschäftigungsfähigkeit bzw. -sicherheit (employment security) des Individuums auf unterschiedlichen Arbeitsplätzen bzw. bei verschiedenen Arbeitgebern. Bei Verlust des Arbeitsplatzes soll möglichst umgehend eine alternative Beschäftigung gefunden werden können. Dieses Konzept, welches v.a. die Europäische Kommission entwickelt und favorisiert hat, spielt zunächst neben der Förderung von Unternehmergeist, Anpassungsfähigkeit sowie Chancengleichheit eine wesentliche Rolle als eine von vier "Säulen" der in den späten 1990er-Jahren entwickelten „Europäischen Beschäftigungsstrategie” bzw. der Lissabon-Strategie der 2000er-Jahre; später ging es in die revidierten, ab 2005 geltenden "Integrierten Leitlinien für Wachstum und Beschäftigung" ein. Außerdem ist es auf EU-Ebene von zentraler Bedeutung im Rahmen von Konzepten der Flexicurity, die Flexibilität und soziale Sicherheit zu vereinbaren suchen. Auf nationaler Ebene fand es auch Eingang in das Sozialgesetzbuch III (u.a. § 1 I und II).

    Vgl. auch Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspolitik, Europäische Beschäftigungspolitik.

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      Mindmap Beschäftigungsfähigkeit Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/beschaeftigungsfaehigkeit-31143 node31143 Beschäftigungsfähigkeit node32581 Europäische Beschäftigungspolitik node31143->node32581 node36502 Europäische Kommission node31143->node36502 node28168 Arbeitsmarktpolitik node31143->node28168 node31474 Arbeitskräftemobilität node32594 Erwerbspersonenpotenzial node38052 Keynesianismus node37240 Mindestlohn node27801 Arbeitslosigkeit node27801->node31143 node27801->node32594 node27801->node38052 node27801->node37240 node53385 Beschäftigungsquote node30245 Arbeitsproduktivität node48770 Vollbeschäftigung node32581->node53385 node32581->node30245 node32581->node48770 node49970 Unterbeschäftigung node29744 Beschäftigungspolitik node49970->node29744 node33596 Erwerbspersonen node33843 EU node36502->node33843 node54217 Brexit node36502->node54217 node34043 Geldpolitik node35684 Gründungszuschuss node27908 Beveridge-Kurve node30087 Arbeitsmarktrisiken node30087->node28168 node29744->node31143 node29744->node31474 node29744->node33596 node29744->node34043 node28168->node35684 node28168->node27908 node28168->node29744 node47504 Wirtschafts- und Sozialausschuss ... node47504->node36502 node53528 Unionszollkodex node53528->node36502 node31876 Depression node31876->node27801
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Privatdozent Dr. rer. soc. Fred Henneberger
      Universität St. Gallen (HSG)
      Dozent für Volkswirtschaftslehre
      Prof. Dr. Berndt Keller
      Universität Konstanz,
      FB Politik-/Verwaltungswissenschaft
      - Arbeits- und Sozialpolitik -
      Professor
      Prof. Dr. Josef Schmid
      Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft
      hauptamtlicher Dekan der WiSo-Fakultät
      Dr. Johannes Klenk
      Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
      Universität Hohenheim
      Forschungsmanager

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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