Direkt zum Inhalt

Direktorialprinzip

Definition

Verfahren der hierarchischen Willensbildung (Hierarchie) in organisatorischen Einheiten, in denen mehrere Handlungsträger zusammengefasst sind.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Verfahren der hierarchischen Willensbildung (Hierarchie) in organisatorischen Einheiten, in denen mehrere Handlungsträger zusammengefasst sind. Entscheidungen, die die multipersonale Organisationseinheit als Ganzes betreffen, werden allein von der Singularinstanz an der Spitze des organisatorischen Teilbereichs, der die restlichen zur Einheit gehörenden Handlungsträger hierarchisch untergeordnet sind, getroffen (Direktorialsystem).

    Vgl. auch Willensbildung.

    Gegensatz: Kollegialprinzip.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Direktorialprinzip Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/direktorialprinzip-29612 node29612 Direktorialprinzip node45772 organisatorischer Teilbereich node29612->node45772 node46264 Singularinstanz node29612->node46264 node35110 Hierarchie node29612->node35110 node32873 Handlungsträger node29612->node32873 node38831 Kollegialprinzip node29612->node38831 node46722 organisatorische Einheit node29612->node46722 node49012 Verantwortungsträger node48985 Teilbereich node48985->node45772 node38538 Kundengliederung node38538->node45772 node45772->node46722 node35692 Generaldirektor node35692->node29612 node35692->node46264 node43198 Pluralinstanz node41792 Instanz node46264->node43198 node46264->node41792 node43889 Organisationsmitglieder node35110->node46722 node32873->node49012 node32873->node43889 node32873->node46722 node38831->node46722 node38720 Marketingorganisation node38720->node46722 node41223 Mehrliniensystem node41223->node46722 node31264 Aufbauorganisation node44182 Stellenhierarchie node44182->node35110 node49370 Zielhierarchie node49370->node35110 node37374 Kommunikationsweg node37374->node35110 node46722->node31264 node45976 Regionalorganisation node45976->node45772
      Mindmap Direktorialprinzip Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/direktorialprinzip-29612 node29612 Direktorialprinzip node35110 Hierarchie node29612->node35110 node46722 organisatorische Einheit node29612->node46722 node32873 Handlungsträger node29612->node32873 node46264 Singularinstanz node29612->node46264 node45772 organisatorischer Teilbereich node29612->node45772

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gerhard Schewe
      Universität Münster,
      Lehrstuhl für BWL,
      insbes. Organisation, Personal und Innovation
      Univ.-Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Die Digitalisierungs-Entscheidung ist für den Transformationsprozess von besonderer Bedeutung, da sie einen determinierenden Charakter besitzt. Die bestehenden empirischen Studien weisen darauf hin, dass die Digitalisierungs-Entscheider in der …
      In diesem Kapitel werden zuerst die Strategien und Organisationen der etablierten Anbieter, dann die der neuen Anbieter untersucht. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen, die in den Kapiteln 2 und 3 erarbeitet wurden, werden alle in die …
      Die Geschäftsführung steht am Anfang der Analyse der Governance-Ebenen. Sie ist das grundlegende Element des gesamten Governance-Systems, weil sie sowohl die oberste Instanz innerhalb der Unternehmensorganisation ist, die den Erfolg des …

      Sachgebiete