Direkt zum Inhalt

Erwartungswert-Regel

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Darstellung: Entscheidungsregel bei Risiko, kurz μ-Regel genannt. Bei Anwendung der μ-Regel wird diejenige Alternative gewählt, für die der Erwartungswert des Ergebnisses (μ) maximal ist.

    Bezeichnet Aa eine Alternative a, xa ein mögliches Ergebnis der Alternative und w(xa) die Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses, so gilt für den Erwartungswert des Ergebnisses:

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+Cjxtc3ViPgo8bWk+zrw8L21pPgo8bWk+YTwvbWk+CjwvbXN1Yj4KPG1pPjo8L21pPgo8bW8+PTwvbW8+CjxtaT5FPC9taT4KPG1mZW5jZWQgY2xvc2U9IikiIG9wZW49IigiPgo8bXN1Yj4KPG1vdmVyIGFjY2VudD0idHJ1ZSI+CjxtaT54PC9taT4KPG1vPsucPC9tbz4KPC9tb3Zlcj4KPG1pPmE8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbWZlbmNlZD4KPG1vPj08L21vPgo8bXN1Yj4KPG1vPuKIkTwvbW8+CjxtaT54PC9taT4KPC9tc3ViPgo8bWk+dzwvbWk+CjxtZmVuY2VkIGNsb3NlPSIpIiBvcGVuPSIoIj4KPG1zdWI+CjxtaT54PC9taT4KPG1pPmE8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbWZlbmNlZD4KPG1vPuKLhTwvbW8+Cjxtc3ViPgo8bWk+eDwvbWk+CjxtaT5hPC9taT4KPC9tc3ViPgo8L21hdGg+Cg==

    Der Präferenzwert einer Alternative ist durch

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtaT7OpjwvbWk+CjxtZmVuY2VkIGNsb3NlPSIpIiBvcGVuPSIoIj4KPG1zdWI+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPmE8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbWZlbmNlZD4KPG1vPj08L21vPgo8bXN1Yj4KPG1pPs68PC9taT4KPG1pPmE8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbWF0aD4K

    gegeben, und die Entscheidungsregel lautet

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+Cjxtcm93Pgo8bXN1Yj4KPG1pPm1heDwvbWk+CjxtaT5hPC9taT4KPC9tc3ViPgo8bXNwYWNlIHdpZHRoPSIwLjI3OGVtIi8+CjwvbXJvdz4KPG1pPs6mPC9taT4KPG1mZW5jZWQgY2xvc2U9IikiIG9wZW49IigiPgo8bXN1Yj4KPG1pPkE8L21pPgo8bWk+YTwvbWk+CjwvbXN1Yj4KPC9tZmVuY2VkPgo8bW8+PTwvbW8+Cjxtcm93Pgo8bXN1Yj4KPG1pPm1heDwvbWk+CjxtaT5hPC9taT4KPC9tc3ViPgo8bXNwYWNlIHdpZHRoPSIwLjI3OGVtIi8+CjwvbXJvdz4KPG1zdWI+CjxtaT7OvDwvbWk+CjxtaT5hPC9taT4KPC9tc3ViPgo8L21hdGg+Cg==

    2. Beurteilung: Die μ-Regel ist sehr einfach anwendbar. Sie ist jedoch nur kompatibel mit einer rationalen Entscheidung i.S.d. Bernoulli-Prinzips, wenn der Entscheider risikoneutral (Risikopräferenz) ist.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Erwartungswert-Regel Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erwartungswert-regel-53917 node53917 Erwartungswert-Regel node30730 Bernoulli-Prinzip node53917->node30730 node46114 Risikopräferenz node53917->node46114 node53898 Bayes-Theorem node53901 a priori Urteil node38983 Informationswert node38983->node53917 node38983->node53898 node38983->node53901 node53894 a posteriori Urteil node38983->node53894 node53962 Erwartungswert-Varianz-Prinzip node34862 Entscheidungsregel node42356 Präferenzfunktion node33244 Entscheidungsprinzip node33244->node53917 node33244->node53962 node33244->node34862 node33244->node42356 node29029 Bayes-Regel node29029->node53917 node30730->node46114 node37886 Nutzenfunktion node30730->node37886 node32315 Entscheidungstheorie node32315->node46114 node36155 Erwartungswert node44896 Risiko node46114->node36155 node46114->node44896 node53949 HARA-Klasse node53949->node30730 node53954 Sicherheitseffekt node53954->node30730 node42704 Risikonutzen node42704->node30730
      Mindmap Erwartungswert-Regel Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erwartungswert-regel-53917 node53917 Erwartungswert-Regel node30730 Bernoulli-Prinzip node53917->node30730 node46114 Risikopräferenz node53917->node46114 node29029 Bayes-Regel node29029->node53917 node33244 Entscheidungsprinzip node33244->node53917 node38983 Informationswert node38983->node53917

      News SpringerProfessional.de

      • Unternehmen profitieren von Corporate Volunteering

        Engagieren sich Mitarbeiter freiwillig für das Gemeinwohl, profitieren nicht nur gemeinnützige Organisationen und Gesellschaft davon, sondern auch Unternehmen. Wie Corporate Volunteering geplant und in der Unternehmensstrategie verankert wird.

      • Was Bewerber garantiert abschreckt

        Sie sollen Status symbolisieren und modern daher kommen, erreichen aber das genaue Gegenteil. Arbeitsuchende empfinden englische Jobtitel häufig als unnötig aufgebläht. Keep ist simple, ist der bessere Anglizismus im Recruiting.

      • Big Brother im Büro

        Die totale Überwachung von Mitarbeitern ist längst keine negative Utopie mehr, wie sie George Orwell oder Dave Eggers in ihren Romanen heraufbeschwören. Unternehmen können bereits jetzt die Aktivitäten ihrer Angestellten rundum erfassen. Wissenschaftler warnen vor Missbrauch.

      • Private Equity in Deutschland boomt

        Unternehmen günstig kaufen und mit Gewinn verkaufen. Das ist das Konzept von Private Equity-Gesellschaften. Sie sind in Deutschland nach wie vor sehr aktiv, wie eine aktuelle Studie zeigt.

      • Zu wenig Innovation vor lauter Transformation

        Im BCG-Innovations-Ranking 2018 liegen US- und Digitalunternehmen klar vorn. Deutsche Firmen sind erst ab Platz 21 zu finden. Doch was hemmt hierzulande eigentlich die Innovationskraft?

      • Talentierte Mitarbeiter finden und binden

        Im hart gewordenen "War for Talents", in dem Fachkräfte begehrter denn je sind, vergessen Unternehmen offenbar, auf die internen Talente zu setzen. Dabei schlummern in der Belegschaft oft ungeahnte Potenziale.

      • Digitalisierung in betrieblicher Altersvorsorge angekommen

        Mittlerweile ist die Digitalisierung auch in der betrieblichen Altersvorsorge angekommen. Die aktuelle Mercer-Studie deckt Details auf und erklärt, wieso sich zwei Drittel der befragten Unternehmen eine digitale Informationsplattform wünschen.

      • Industrie 4.0 – und Schicht im Schacht?

        Je nach Standpunkt und Blickwinkel scheint der Trend zu Digitalisierung und Vernetzung der Industrie zur Industrie 4.0 positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitsplatzentwicklung zu versprechen. Wirtschaftsforscher haben jetzt eine Gesamtschau versucht.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert Gillenkirch
      Universität Osnabrück
      Universitätsprofessor

      Bücher

      Laux, H., Gillenkirch, R., Schenk-Mathes, H.: Entscheidungstheorie
      Wiesbaden, 2012, S. Kapitel 4

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Unternehmen und Privatpersonen können ihr Vermögen auf verschiedene Formen aufteilen. So kann eine Privatperson beispielsweise über ein Eigenheim oder sonstige illiquide Vermögensgüter verfügen, Versicherungs- und Rentenansprüche besitzen oder ihr Ve
      Die Installation von Manipulationssoftware in Diesel-Pkw von Volkswagen führt zu unterschiedlichen Konsequenzen in den USA und in Deutschland. Die deutschen Käufer werden weniger oder gar nicht entschädigt, weil weder die staatliche Regulierung …

      Sachgebiete