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flexibles Darlehen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Meist zweitrangiges Baufinanzierungsdarlehen zwischen 40 und 80 Prozent des Beleihungswertes mit einer völlig variablen Verzinsung oder einer Zinsbindung von max. zwei bis fünf Jahren. Dazu kann ein Tilgungssatz zwischen 2 und 5 Prozent sowie eine Sondertilgung bis zu 10 Prozent jährlich vereinbart werden. Außerdem ist es möglich, auch während der Zinsbildung in ein Darlehen mit langer Zinsbindung umzusteigen. Kombiniert wird dieses flexible Darlehen meist mit einem erstrangigen, langfristig festgeschriebenen Darlehen, für das dann auch individuelle Tilgungsabsprachen (bis hin zur völligen Tilgungsaussetzung, wenn zunächst das flexible Darlehen getilgt wird) getroffen werden.

    2. Baufinanzierungskredite, bei denen der Zins langfristig festgeschrieben wird, für die Tilgung allerdings eine Spannbreite zwischen 1 und 5 Prozent vereinbart wird, die während der Laufzeit zweimal kostenfrei geändert werden kann. Auch kann zusätzlich eine jährliche Sondertilgung ausgehandelt werden. Diese Flexibilität kann möglicherweise sogar zu günstigeren Zinskonditionen führen.

    3. Variabel verzinste Baufinanzierungsdarlehen mit Zinssätzen, die an den EURIBOR oder den Geldmarktsatz gekoppelt werden, bei denen eine 100-prozentige Sondertilgungsmöglichkeit gegeben ist. Vereinbar sind auch Zinsobergrenzen (Cap-Darlehen).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Helmut Keller
      Autor, Schuldnerberater, Referent

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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