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Gozinto-Graph

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    ein Graph, der in der Fertigungsplanung zur Produkt- und Teilbedarfsrechnung sowie als Vorstufe zur Fertigungstermin- und Maschinenbelegungsplanung dient. Vazsonyi prägte den Begriff scherzhaft, indem er die Vorgehensweise auf den (nicht existierenden) italienischen Mathematiker Gozinto zurückführte, dessen Name für „the part that goes into” steht.

    Ableitung: Für jedes Erzeugnis der industriellen Produktion lässt sich angeben, aus welchen Baugruppen und Einzelteilen es besteht und wie viele Mengeneinheiten davon benötigt werden, um eine Einheit des Erzeugnisses zu produzieren. Diese Erzeugnisstrukturdaten bilden die Stückliste des Produktes. Anhand dieser Stückliste lässt sich ein Erzeugnisbaum für das Produkt konstruieren. Die Knoten symbolisieren die Einzelteile, Baugruppen und das Fertigprodukt. Die Verbindungspfeile zeigen die Richtung des Materialflusses an. Die Stärke des Materialflusses wird durch Mengenangaben neben den Pfeilen angegeben. Da jedoch mehrere Teile in mehrere Endprodukte eingehen, ist eine solche Darstellung redundant. Daher wurde eine kompaktere Darstellungsform entwickelt - der Gozinto-Graph.

    Im Gozinto-Graph treten alle Teile und Beziehungen nur einmal auf, sodass eine Datenredundanz vermieden wird. Der Gozinto-Graph dient somit der grafischen Veranschaulichung der heute zumeist in Datenbanksystemen gespeicherten Stücklisten.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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