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Informationsgehalt

Definition

empirischer Gehalt; Kriterium zur Beurteilung erfahrungswissenschaftlicher Theorien, Gesetzesaussagen und Hypothesen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    empirischer Gehalt; Kriterium zur Beurteilung erfahrungswissenschaftlicher Theorien, Gesetzesaussagen und Hypothesen.

    Zu unterscheiden sind: Allgemeinheit und Präzision einer Aussage. Darstellung dieser Problematik anhand wissenschaftlicher Aussagen in konditionaler Form (Wenn-dann-Sätze): Die Allgemeinheit einer Aussage hängt vom Gehalt ihrer Wenn-Komponente ab, wobei mit zunehmendem Gehalt die Allgemeinheit sinkt (und umgekehrt), weil die in der Dann-Komponente bezeichnete Konsequenz unter stärker einschränkenden Bedingungen behauptet wird; Manipulationen des Gehalts der Dann-Komponente verändern die Bestimmtheit bzw. den Präzisionsgrad der Aussage, wobei mit abnehmendem Gehalt der Dann-Komponente die Präzision ebenfalls abnimmt (und umgekehrt).

    Nach Popper (Logik der Forschung, 8. Aufl., 1984) gilt, dass zwischen empirischem Gehalt und Falsifizierbarkeit einer wissenschaftlichen Aussage eine positive Korrelation anzunehmen ist: Je gehaltvoller eine Aussage, desto leichter falsifizierbar ist sie (Popper-Kriterium). Dabei ist streng zwischen Falsifizierbarkeit als logischer Eigenschaft einer Aussage und ihrer tatsächlichen Falsifikation zu unterscheiden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
      European Business School,
      Schloss Reichartshausen
      Head of Chair, Chair of Organizational Behavior

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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