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Nutzungsdauer

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: betriebsübliche Verwendungsdauer eines Wirtschaftsgutes. Die Nutzungsdauer ist von den betriebsindividuellen Gegebenheiten (z.B. Beanspruchung) abhängig.

    Vgl. auch betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, wirtschaftliche Nutzungsdauer, technische Nutzungsdauer.

    2. Bedeutung: a) Bilanzierung: Nach dem Vorsichtsprinzip ist für die Höhe der Abschreibungen die Nutzungsdauer des Anlagegutes maßgebend und nicht die i.d.R. längere Lebensdauer. Vgl. auch Restnutzungsdauer.

    b) Investition: In der Investitionsrechnung bestimmt die erwartete Nutzungsdauer die Länge des Planungszeitraums, für den zukünftige Einzahlungsüberschüsse prognostiziert werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Ulrich Pape
      ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin
      Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Investition

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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