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Patentkosten

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Aufwendungen für den entgeltlichen Erwerb eines Patents: Der Kaufpreis wird als immaterieller Vermögensgegenstand aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Überholte Patente sind ganz abzuschreiben.

    2. Aufwendungen für eigene Forschungsarbeiten, die zu Patenten führen: a) Bilanzierung: Gehört das Patent zum Anlagevermögen, besteht ein Aktivierungswahlrecht (§ 248 II HGB) über die bei dessen Entwicklung anfallenden Aufwendungen (§ 255 II a HGB). Ist das Patent dem Umlaufvermögen zuzuordnen, besteht Bilanzierungspflicht. Z.B. sind die im Rahmen einer Auftragsforschung entwickelten Patente stets mit den Herstellungskosten zu aktivieren.

    b) Kostenrechnerische Erfassung und Verrechnung: Diese Patente sind als innerbetriebliche Leistungen anzusehen, deren Kosten gemäß dem Kostenträgerverfahren zu kalkulieren, zu aktivieren und abzuschreiben sind.

    3. Kosten für die Nutzung eines fremden Patents: Lizenzgebühren.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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