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Renaissance

Definition

Geschichtsepoche des Erwachens eines neuen Lebens- und Naturgefühls, Denkens und Forschens aus der mittelalterlichen Bindung. Mitte des 14. bis Ende des 16. Jh. Klassische Persönlichkeitsideale werden wiederentdeckt (Individualismus).

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Geschichtsepoche des Erwachens eines neuen Lebens- und Naturgefühls, Denkens und Forschens aus der mittelalterlichen Bindung. Mitte des 14. bis Ende des 16. Jh. Klassische Persönlichkeitsideale werden wiederentdeckt (Individualismus).

    1. Kulturell: Humanismus in Dichtung und Wissenschaft. Italien: Neuer Stil der Baukunst (Bramante, Michelangelo), der Malerei (Leonardo da Vinci) und Bildhauerei (Donatello); Deutschland: Schlösser, Rathäuser, Bürgerhäuser; Bilder, Holzschnitte, Kupferstiche (Dürer, Cranach, Holbein etc.).

    2. Sozial: Lösung aus den Gemeinschaftsbindungen, in denen Macht und Ansehen von der gesellschaftlichen Funktion abhingen (Adel, Klerus, Zünfte etc.).

    3. Wirtschaftlich: Geldbesitz wird zu einem neuen gesellschaftlichen Machtfaktor. Die Zeit gibt der Wirtschaft neue Impulse. Beginn betriebswirtschaftlicher Überlegungen.

    Vgl. auch Betriebswirtschaftslehre (BWL).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
      European Business School,
      Schloss Reichartshausen
      Head of Chair, Chair of Organizational Behavior

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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